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Horex präsentiert Café Racer

| Redakteur: Jan Rosenow

Die bislang sportlichste Variante des deutschen Sechszylinderbikes ist auf 33 Exemplare limitiert. Entwicklungspartner war der Zubehörprofi LSL.

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LSL, Öhlins, Brembo: Horex verbaut am Café Racer alles, was gut und teuer ist.
LSL, Öhlins, Brembo: Horex verbaut am Café Racer alles, was gut und teuer ist.
(Foto: Horex/Michael Zeevaert )

Auf der Motorradmesse Dortmund hat Horex eine neue Variante seines VR6-Bikes vorgestellt: den Café Racer 33 ltd. Das Modell ist Ergebnis einer Designkooperation mit dem Zubehörlieferanten LSL Motorradtechnik. Das neueste Produkt aus der Augsburger Motorradmanufaktur wird nur 33 Mal gebaut und zu einem Preis von 33.333 Euro angeboten.

Auf der Basis der Horex VR6 Classic, die Rahmen und Motor des neuen Modells stellt, hat LSL zahlreiche optische und technische Anpassungen umgesetzt. Dazu gehören eine schlankere und tiefer ausgeschnittene Sitzbank samt abnehmbarem Höcker, einen knapp geschnittenen Vorderradkotflügel, schwarz eloxierte Kineo-Speichenfelgen, einen eng an der Gabel montierten Rundscheinwerfer samt gefräster Halterung, Aluminium-Kühlerabdeckungen, ein neu gestalteter Hinterradkotflügel und der höher angesetzte Kennzeichenhalter.

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Für die Café-Racer-typische, nach vorn orientierte Sitzposition sorgen eine CNC-gefräste Gabelbrücke und Stummellenker, während die Fußrasten durch eine ebenfalls CNC-gefräste Anlage um zehn Millimetern nach hinten versetzt wurden. Neben diesen Teilen tragen vor allem die Federelemente von Öhlins zum happigen Aufpreis von rund 10.000 Euro im Vergleich zur Grundausführung bei. Die FGRT-Gabel mit einem Standrohrdurchmesser von 43 Millimetern führt das Vorderrad präzise, mit perfekter Rückmeldung und bestem Ansprechverhalten. Am Heck dämpft ein TTX-36-Federbein. Beide Elemente lassen sich sowohl in der Zug- und Druckstufe als auch in der Vorspannung anpassen und decken damit alle Anforderungen vom Kurztrip bis hin zur bequemem Tour mit Sozius ab.

Abgerundet wird das Fahrwerksupdate der Cafe Racer 33 ltd. durch einen 16-fach einstellbaren Lenkungsdämpfer von Öhlins sowie eine Brembo-Radialbremspumpe samt Monobloc-Radialbremszangen an der Front.

„Auch wenn wir mit Horex den direkten sportlichen Wettstreit nicht anstreben, pflegen wir ein Faible für rasante, puristische Fahrmaschinen im Café-Racer-Design. Da lag es nahe, auf Basis unser VR6 Classic selbst so ein Motorrad zu entwickeln“, erklärt Geschäftsführer Clemens Neese. Vertriebsleiter Fritz Rombach ergänzt: „Mit der Horex VR6 Café Racer 33 ltd. wollten wir uns und unseren Fans einen kleinen Traum erfüllen.“

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