Hornig: Frischer Look für einen beliebten Roadster

Der Chamer Motorradzubehörspezialist Hornig hat mit Teilen aus seinem umfangreichen Sortiment eine BMW R 1200 R zum Scrambler umgebaut.

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45 Arbeitsstunden von Team Motorradzubehör Hornig stecken in diesem Scrambler-Umbau einer BMW R 1200 R .
45 Arbeitsstunden von Team Motorradzubehör Hornig stecken in diesem Scrambler-Umbau einer BMW R 1200 R .
(Bild: Motorradzubehör Hornig)

Nach einigen spektakulären Scrambler-Umbauten der vergangenen Jahre war das Team von Motorradzubehör Hornig auch im Winter 2017/2018 wieder auf der Suche nach einem Motorrad für einen derartigen Umbau. Die Wahl fiel dieses Mal auf eine BMW R 1200 R (Baujahr 2006). Mit dem Ziel, dass das Endergebnis des Umbaus erheblich flotter und schicker wirken sollte als das Motorrad im Originalzustand, kürzte man als erstes den Heckrahmen deutlich und baute die Sitzbank des vorherigen Doppelsitzers auf eine trendige Einzelsitzbank um.

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Die Sitzbank der Hornig R 1200 R ist jetzt mit cognacfarbenem Leder bezogen, wobei ihr ein Steppdesign mit farblich passenden Nähten das besondere Etwas verleiht. Einen schönen Kontrast zur Sitzbank stellt die mattschwarze Lackierung des vorderen Kotflügels, des Tanks und der Seitenverkleidungen dar. Abgerundet wird dieses Design durch unser silbernes Helm-Logo und einen silbernen Hornig-Schriftzug.

Aufgrund des Wegfalls des serienmäßigen Hecks fertigten die Chamer eigene Blinker-Halter an, an denen Mini-Blinker montiert wurden. Außerdem verziert ein weißes Mini-Led-Rücklicht den verkürzten Heckrahmen. Eine schwarze Blende aus Metall als Heckrahmenschluss sorgt für einen sauberen Look des neuen Hecks und eine verstellbare Paraleverstrebe erhöht das Scrambler-Heck. Ein ABS-Kotflügel für das Hinterrad schützt vor Spritzwasser und aufgewirbelten Steinen und eine eigens angefertigte Kennzeichenhalterung lässt den verstellbaren Kennzeichenträger und das Kennzeichen deutlich tiefer sitzen als dies beim Originalbike der Fall ist. Die silberfarbene Radachsabdeckung verschönert das Hinterrad und das Kardan-Sturzpad schützt den Kardan des Motorrades vor Schäden bei etwaigen Stürzen.

Auch an der Vorderseite wurde einiges verändert. Der originale vordere Kotflügel wurde etwas nachgearbeitet und schmäler, sodass er besser zum Look des Naked Bikes passt. Der Original-Scheinwerfer wurde ersetzt durch einen LED-Scheinwerfer – mit eigener Halterung, an der auch die neuen Mini-Blinker befestigt wurden. Auch der Tacho bekam eine neue, speziell entwickelte Halterung. Die Gabelsturzpads schützen die Gabel des Motorrads bei Stürzen und der Gabelbrückenschutzpad in Carbonoptik bewahrt die Gabelbrücke vor Kratzern durch den Fahrzeugschlüssel. Ein Lenker von Magura ersetzt den originalen. An ihm sind schicke Griffe aus Holz und neue Spiegel montiert. Zylinderabdeckungen in schwarz schützen die Zylinder und Kratzer im Tankdeckel verhindert das Pad in Carbonoptik. Die Seitenständervergrößerung sorgt für einen sicheren Stand des Motorrades und der schwarze Öldeckel mit Emblem schafft ein weiteres kleines optisches Highlight am Zylinder.

Des Weiteren ist eine Schalt- und unsere Bremshebelvergrößerung angebracht, die für mehr Trittsicherheit beim Schalten bzw. Bremsen sorgt.

Komplettiert wird der Scrambler-Look durch Reifen mit Stollenprofil von Continental (120/70-17-M/C58QTL, 180/55-17M/C73QTL, maximale Geschwindigkeit 160 km/h).

Das Fahrzeug inklusive aller angebauten Teile wurde vom TÜV begutachtet und mit einer TÜV-Plakette als straßentauglich abgesegnet. Der Gesamtumbau belief sich auf etwa 6.500 Euro (inkl. Motorrad) und wurde in ca. 45 Arbeitsstunden realisiert. Hierbei wurden allerdings die teils aufwendigen Recherche- und Organisationsarbeiten sowie die Beschaffung der Teile nicht mit eingerechnet.

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