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ifz: Preiswürdiger Dreh mit den Bike-Emojis

| Redakteur: Melissa Mager

Beim Motorradfahren muss man sich auf das Wesentliche konzentrieren. Emotionen lässt man besser außen vor. Das Institut für Zweiradsicherheit (ifz) hat viele dieser Alltagssituationen auf dem Bike in einen Film gepackt und dafür einen Preis erhalten.

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„Bleib konzentriert! Die Anderen sind es vielleicht nicht!“ Für diesen Film wurd das ifz-Team auf der IAA mit dem renommierten „Otto Car“-Award ausgezeichnet.
„Bleib konzentriert! Die Anderen sind es vielleicht nicht!“ Für diesen Film wurd das ifz-Team auf der IAA mit dem renommierten „Otto Car“-Award ausgezeichnet.
(Bild: Amy Agov)

Wer „sieht“ besser? Pkw-Fahrer, die zudem auch Motorradfahrer sind oder jene Automobilisten, die keine Erfahrungen auf dem Motorrad haben? Das belgische Forschungsinstitut Vias untersuchte unlängst in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Kuratorium für Verkehrssicherheit, ob es Auffälligkeiten bei Pkw-Fahrern hinsichtlich der Wahrnehmung von Motorrädern gibt.

Herausgekommen ist: die Pkw-Lenker mit Motorraderfahrung achteten im Allgemeinen öfter auf andere Verkehrsteilnehmer, insbesondere auf die anderen Motorradfahrer. Eine interessante Tatsache, die Ergebnisse früherer Studien nochmals bestätigt. Die Blicke der „Nur-Autofahrer“ blieben öfter und länger im Auto selbst (Tacho etc.) „kleben“ als die der Pkw-Fahrer, die auch selbst Motorrad fahren.

Unterschiedliche Wahrnehmung/Erfahrung, unterschiedliches Blickverhalten und auch Ablenkung tragen also zu einem häufigen Übersehen von Motorradfahrern bei.

Daher „Bleib konzentriert! Die Anderen sind es vielleicht nicht!“ – so heißt es auch in dem „ausgezeichneten“ Spot von ifz (Institut für Zweiradsicherheit) und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR). Dieser wurde am 12. September – im Rahmen der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main – mit dem renommierten „Otto Car“-Award ausgezeichnet.

Im Film geht es um die Konzentration auf das Wesentliche. Die fehlt nämlich häufig im Straßenverkehr, denn unsere Emotionen lassen sich unterwegs oft nur schwer kontrollieren. Wie könnte man dies besser auf den Punkt bringen als mit Emojis, den allgegenwärtigen gelben Gesichtern für jede Gefühls- und Lebenslage. Die typischen emotionsgeladenen Alltagssituationen sollen die große Gefahr der Ablenkung im Straßenverkehr verdeutlichen.

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