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Im La La Land für Biker

Aus dem Tagebuch des »bike und business«-Chefredakteurs (KW 03/2017/I), Folge 471: Die kreative Auszeit zwischen den Jahren hat uns allen gut getan. Einfach herrlich – Feiern, Lukullen, Spazieren gehen, in der Sauna schwitzen, Lesen nach Herzenslust, sich mit der Motorsäge im Wald austoben, im Kino Blockbuster...

Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
(Bild: Vogel Business Media)

...wie „Rogue One“, „Arrival“ und „La La Land“ gucken, Garage entrümpeln, Keller ausmisten, Schnee räumen. Was haben Sie gemacht, um Ihre Akkus zu laden, die Gehirnzellen frisch und aufnahmebereit zu machen für die neue Motorradsaison? Das war bitter nötig. Denn kaum sind die Feiertage vorbei und das neue Jahr nimmt Fahrt auf, schon fliegen einem die ersten heißen – im wahrsten Sinne des Wortes „polarisierenden“ – Branchenmeldungen, um die Ohren. Am 9. Januar war es soweit. Aus meinem persönlichen Internet-Alarmticker erreicht mich noch während meines Urlaubes um 17 Uhr mitteleuropäische Zeit die Nachricht, dass Polaris seine Motorradmarke Victory aufgeben und sich fortan im Zweiradsektor nur noch auf die 2011 erworbene Kult-Choppermarke Indian konzentrieren möchte. In den vergangenen 18 Jahren haben die Victorianer nicht nur viel Material und Ressourcen für die Marke eingesetzt sondern noch viel mehr Herzblut. Insgesamt 60 Modelle sind seit der Firmengründung im Jahr 1998 entwickelt, produziert und auf den Markt gebracht worden. Die gute Nachricht: Ersatzteilversorgung und Händlersupport sind für mindestens zehn Jahre safe. Letztendlich haben die aufgebaute Victory-Erfahrung, das Produktionswissen, die Infrastruktur und die Werkskapazitäten dazu geführt, dass der Polaris-Konzern die Motorradmarke Indian übernehmen und erfolgreich entwickeln zu können. In der Szene hat die Meldung Polaris: Ende der Victory-Vorstellung ein lebhaftes Echo ausgelöst. Die interessantesten Kommentare können Sie im aktuellen Zündfunken-Beitrag lesen.

Zündstoff birgt auch die Meldung über die IVM-Neuzulassungsstatistik Dezember 2016: Laut Industrie-Verband Motorrad (IVM) wurden bundesweit im Dezember 2016 insgesamt 9.595 Motorräder mit mehr als 125 cm³ Hubraum neu zugelassen; das sind 262,08 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Wie bitte? Zweihundertzweiundsechzigkommanullacht Prozent mehr? Grund für dieses exorbitante Plus, das bei Motorrädern, Kraftrollern und Leichtkrafträdern gleichermaßen zu Buche schlug, sind natürlich die noch vorhandenen Euro-3-Fahrzeuge, die vor dem Stichtag der Euro-4-Einführung noch schnell zugelassen wurden. Schöne Bescherung für die Branche oder was? Die Saison 2017 scheint jedenfalls mit erheblichen Altlasten noch nicht verkaufter Fahrzeuge zu beginnen.

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Dank meiner beiden fleißigen Online-Redakteurinnen Judith Leiterer und Elena Koch ging es auf unserem Online-Nachrichtenmarktplatz auch in meiner Abwesenheit kompetent und erfrischend weiter. Wie überhaupt es sich immer lohnt, mal bei uns vorbeizukommen. Surfen Sie doch einmal ausgiebig auf unserer Homepage und entdecken die gesamte Fülle unseres Angebots. Loggen Sie sich zum Beispiel in unsere Heftarchiv ein und schmökern in allen »bike und business«-Ausgaben seit 2006. Oder schauen Sie sich unser Whitepaper Eine Police für alle Fälle an. Hier bekommen Motorradhändler Tipps, wie Sie sich als Zweiradfachbetrieb richtig und am kostengünstigsten versichern. Lassen Sie sich die Lektüre nicht entgehen.

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