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Im Mai ging drei Zweiradbetrieben das Geld aus

| Autor: Yvonne Simon

Das Kfz-Gewerbe musste im Mai 2018 etwas weniger Insolvenzen verschmerzen als im Vorjahresmonat. Die Zahl der insolventen Zweiradbetriebe stieg jedoch im Vergleich zum Vorjahr um zwei.

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Neun Kfz-Werkstätten mussten im Mai Insolvenz anmelden.
Neun Kfz-Werkstätten mussten im Mai Insolvenz anmelden.
(Foto: Grimm)

Nach einem sprunghaften Anstieg im April ist die Zahl der Insolvenzen im Kfz-Gewerbe im Mai leicht gesunken. Aus den jüngsten Daten des Statistischen Bundesamts (Destatis) vom Donnerstag geht hervor, dass insgesamt 42 Betriebe Insolvenz anmeldeten – 4 weniger als im Vorjahresmonat (minus 8,7 Prozent). 119 Mitarbeiter müssen infolge um ihren Arbeitsplatz bangen, während sich die Forderungen der Gläubiger auf rund 15 Millionen Euro belaufen.

Damit steht das Kfz-Gewerbe im Mai minimal besser da als die deutsche Gesamtwirtschaft. Branchenübergreifend bedeuten 1.616 Unternehmenspleiten einen Rückgang von 8,4 Prozent.

Die kumulierte Bilanz für die ersten fünf Monate des Jahres fällt schlechter aus, hier verzeichnet die Kfz-Branche einen Anstieg der Insolvenzen: Insgesamt ging bislang 261 Unternehmen das Geld aus und damit 9 mehr als im Vorjahreszeitraum (plus 3,6 Prozent). Über alle Branchen hinweg sank die Fallzahl insolventer Unternehmen dagegen um 1,8 Prozent.

Blickt man auf die einzelnen Tätigkeitsfelder in der Kfz-Branche hat sich trotz positiver Mai-Gesamtentwicklung die Lage im Handel verschlechtert. 20 Händler mussten den Gang vor den Insolvenzrichter antreten, das sind 3 mehr als im Mai 2017. Betroffen waren 19 Pkw- und ein Nutzfahrzeughändler.

Besser sieht es bei den Werkstätten aus. Pkw-Servicebetriebe erlitten nur 9 Pleiten statt 15 im Vorjahresmonat, unter den Nutzfahrzeugwerkstätten gab es keine einzige Insolvenz. Weiterhin ging im Mai sechs Teilehändlern (minus 1 Fall), einer Lackiererei (miuns 1), drei Autowaschanlagen (unverändert) und drei Zweiradbetrieben (plus 2) das Geld aus.

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