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Indian gibt Startschuss für Werksumbauten

| Autor / Redakteur: sp-x/Ralf Schütze / Maxim Braun

Indian präsentiert 2015 von seinem Einstiegsmodell Scout eine Reihe von umgebauten Einzelstücken. Den Anfang macht die „Custom Military Scout“ von Klock Werks Kustom. Daran finden vor allem Fans des Military Look Gefallen.

Die Indian Custom Military Scout will eine Hommage an das US-Militär sein.
Die Indian Custom Military Scout will eine Hommage an das US-Militär sein.
(Foto: Indian)

Das Einstiegsmodell der US-Motorradmarke Indian soll künftig auch durch individuelle Umbauten glänzen. Den Anfang macht eine Hommage ans US-Militär: die von Klock Werks Kustom gestaltete „Custom Military Scout“. Das Design ist wohl nicht jedermanns Sache, findet aber bei Anhängern des Military Look sicherlich ebenso großen Gefallen wie bei Indians Markenbotschafter Mark Wahlberg.

Der Motorrad-Tuner ist bekannt für seine Umbauten sowie Einzelteile und einige Rekorde auf dem Salzsee von Bonneville. Die von Klock Werks Kustom individualisierte Indian Scout fällt auf durch mattgrüne Lackierung, die an klassische US-Militärmaschinen erinnern soll. Besonderer Blickfang: Eine lederne Gewehrhalterung am Vorderrad – der endgültige Hinweis darauf, dass es sich beim Scout-Umbau um ein Unikat handelt, das den Fahrern eines solchen Indian-Modells lediglich Anregungen geben soll für mögliches Customizing. Die Heckleuchten der brandneuen „Custom Military Scout“ sind moderne Reproduktionen historischer Rücklichter.

Steve Menneto, beim Polaris-Konzern verantwortlich für Indian Motorcycles, kündigt weitere Umbau-Projekte an: „Jede für sich erzählt eine Geschichte aus der langen Historie der Marke Indian.“ Mit Gründungsjahr 1901 gilt Indian heute als älteste produzierende Motorradmarke der Welt, deren Chronologie allerdings durch eine Pleite 1953 unterbrochen war.

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