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Intermot 2012: BMW legt die GS neu auf

| Redakteur: Jan Rosenow

Name gleich, Optik fast gleich: Trotzdem ist die BMW R 1200 GS ein vollkommen neues Motorrad.

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Die neuentwickelte BMW R 1200 GS war das unbestrittene Intermot-Highlight.
Die neuentwickelte BMW R 1200 GS war das unbestrittene Intermot-Highlight.
(Foto: Intermot )

Nach dem Wechsel vom Zwei- zum Vierventiler im Jahr 1993 markierte die Intermot 2012 den nächsten grundlegenden Entwicklungsschritt in der Geschichte des BMW-Bestsellers GS: die Einführung eines wassergekühlten Motors in einem komplett neuentwickelten Fahrgestell. Zwar ist sich die R 1200 GS in Namen, Hubraum und Designprinzip treu geblieben, doch konstruktiv blieb fast keine Schraube gleich.

Der neue Motor besitzt eine sogenannte Präzisionskühlung, deren Wassermantel nur die Köpfe und die Zylinder umschließt und so die Kühlung verbessert und die Geräuschemission verringert. Das Gemisch durchströmt die Zylinder vertikal statt horizontal und verbessert Füllung und Verbrennung. Getriebe und Nasskupplung sind erstmals in das Motorgehäuse integriert.

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Die neueste Generation der Motor- und Fahrwerkselektronik – inklusive elektronisch stufenlos verstellbaren Dämpfern, Traktionskontrolle und vielen Fahrmodi – ist bei der R 1200 GS ebenso vorhanden wie LED-Hauptscheinwerfer (auf Wunsch) und die neuartigen Reifendimensionen 120/70 R 19 von und 170/60 R 17. Da Gewicht und Preis gegenüber der luftgekühlten Vorgängerin im wesentlichen unverändert bleiben sollen, dürfte der Thron der R 1200 GS auch weiterhin nicht wackeln – trotz starker Wettbewerber wie der ebenfalls ganz neuen KTM 1190 Adventure.

Weitere Neuheit auf dem BMW-Stamd war die 199 Kilogramm leichte HP4-Edelvariante der S 1000 RR, die ebenfalls stufenlos variable Dämpfer sowie einen Hinterreifen der Dimension 200/55 ZR 17 besitzt.

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