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Intermot 2012: Wenig Impulse bei den Japanern Honda, Kawa, Suzuki und Yamaha haben nicht viel neues zu bieten

| Redakteur: Jan Rosenow

Neuheiten mit Verkaufspotenzial hatte in Köln vor allem Kawasaki zu bieten. Yamaha und Suzuki zeigten Studien, Honda die bereits bekannte CB 1100.

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Suzuki stellte auf der Intermot die Studie einer V-Strom 1000 vor.
Suzuki stellte auf der Intermot die Studie einer V-Strom 1000 vor.
(Foto: Intermot)

In den Zulassungszahlen bei den Krafträdern liegen Honda und Kawasaki deutlich vor ihren japanischen Konkurrenten Suzuki und Yamaha, und die Modellpräsentationen auf der Intermot vemittelten nicht das Gefühl, dass sich das so schnell ändern könnte. Kawasaki etwa zeigte mit der ganz neuen, expressiv gestalteten Z800 einen preiswerten Streetfighter von der Stange, der vor allem jüngere Kunden begeistern dürfte. Mit ABS und einem durchzugstarken 806-cm³-Motor lässt die Neue die bisherige Z 750 buchstäblich blass aussehen.

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Vielversprechend sieht auch die im Design deutlich modernisierte Ninja 300 aus, die mit ihren knapp 40 PS allerdings das neue A2-Limit von 35 kW/48 PS deutlich verfehlt. Vielleicht wäre es besser gewesen, gleich auf 350 cm³ zu gehen? Die Hubraumwahl steht auch bei der dritten Kawa-Neuheit im Mittelpunkt, der ZX6R mit 636 cm³, die sich durch deutlich besseres Durchzugsvermögen von ihren Supersport-Konkurrentinnen absetzen soll.

Retrodesign bei Honda

Honda hatte in den letzten Monaten mit der Crosstourer und der erfolgreichen NC700-Baureihe vorgelegt und verzichtete auf der Intermot auf echte Neuheiten. Der hübsche Retrovierzylinder CB 1100 etwa ist keine Premiere, sondern bereits seit 2010 auf außereuropäischen Märkten zu haben. Weiterhin gab es bei Honda den sportlichen Roller NSC 50 R zu sehen.

Auf dem Yamaha-Stand war ebenfalls ein 50er Roller der „Star“ , nämlich der überarbeitete Aerox R. Die seit 2001 angebotene Tourenmaschine FJR 1300 erfuhr zudem eine größere Überarbeitung, inklusive neuen Verkleidungsdesigns und einer tiefgreifenden elektronischen Aufrüstung. Das Spitzenmodell FJR 1300 AS mit automatisiertem Getriebe ist sogar mit elektrisch verstellbarer Dämpfung ausgerüstet. Einen Blick in die Zukunft gewährte Yamaha mit einem kompakten Dreizylinder, der später einmal eine neue Generation von benutzerfreundlichen Straßenmotorädern antreiben soll.

Suzuki will der Flut neuer, leistungsstarker Reiseenduros mit einer Neuauflage der V-Strom 1000 entgegentreten, die in Köln als „Studie“ zu sehen war und erst ab Oktober 2013 erhältlich ist. Der neue Cruiser C 1500 T sowie die überarbeiteten Modelle Hayabusa (erstmals mit ABS) und Burgman rundeten den Suzuki-Auftritt ab.

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