Intermot 2018: Messe der begrenzten Möglichkeiten

Die Hersteller halten sich in Köln mit echten Neuheiten zurück

| Autor: Jan Rosenow

Von Aprilia bis Yamaha: Weitere Modelle für 2019

Das war es im wesentlichen mit den zweirädrigen Neuheiten auf der Intermot. Doch Modellüberarbeitungen oder bereits angekündigte Modellwechsel gibt es ebenfalls zu vermelden. Hier eine Übersicht:

Aprilia: Die sportliche Marke aus dem Piaggio-Konzern hat bei ihren Modellen Shiver, RSV4 1000 und Tuono 1100 vor allem die Elektronik deutlich aufgerüstet. TFT-Display informieren nun den Fahrer, die Vierzylinder besitzen ein Kurven-ABS und viele weitere Features.

BMW: Die Boxer-Baureihe bekommt einen neuen Motor mit mehr Hubraum (1.250 Kubikzentimeter) und variabler Ventilsteuerung namens Shift Cam. Die Leistung steigt auf 100 kW/136 PS, das Drehmoment auf 143 Newtonmeter. Der Shift-Cam-Motor ist zunächst in der GS und der Tourenmaschine RT zu haben.

Ducati: Die Scrambler-Baureihe erhielt eine technische Auffrischung und eine neue Modellvariante. Die Technikfeatures sind eine hydraulische Kupplungsbetätigung, Kurven-ABS, LED-Blinker und ein Display mit mehr Funktionen. Mit der Variante Café Racer kommt ein sportlicheres Modell mit 17-Zoll-Reifen auf Speichenfelgen hinzu, dass zudem eine kleine Scheinwerferverkleidung trägt, die an eine Ducati-Rennmaschine der 60er Jahre erinnern soll. Die Modelle Desert Sled und Full Throttle wurden ebenfalls dezent überarbeitet.

Harley-Davidson: Die zukunftsweisenden Modelle seines More-Roads-Programms hatte die Company leider nicht mit nach Köln gebracht. Hier mussten es das bereits bekannte Muscle Bike FXDR 14 sowie die leicht modifizierten Tourer-Modelle richten. Sie bekamen eine neue Variante des Infotainmentsystems Boom Box.

Honda: Keine Pressekonferenz, keine Neuheiten, nur ein paar Custombikes auf Basis der CB 1000 R vom Glemseck – am Honda-Stand war es zumindest am Pressetag sehr still. Dabei hätte die Super Cub, das weltweit meistgebaute Motorrad, etwas mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt. Sie wird nämlich ab Herbst auch in Europa angeboten.

Horex: Mit einem Standfläche auf dem Niveau von Großserienherstellern beeindruckte die Edelmarke Horex in Köln. Und ein neues Modell hatten die Landsberger auch mitgebracht: Die Variante Raw stellt das neue Einstiegsmodell in die Horex-Welt dar. Mit ihrer komplett schwarzen Lackierung (wahlweise glänzend oder matt) wirkt sie reduzierter und sportlicher als die anderen Modelle. Den Produktions- und Lieferstart hat Horex noch nicht mitgeteilt.

Yamaha: Die vierte japanische Marke hatte ebenfalls nichts wirklich neues zu bieten. Die gut ausgestattete GT-Variante der Tracer 700 war bereits vor der Messe vorgestellt worden – ebenso wie die neuen Farbvarianten der XSR 900. Die mit Spannung erwartete Reiseenduro Tenere 700 stand noch als Rally-Maschine auf dem Stand – die Serienversion dürfte in wenigen Wochen auf der Eicma in Mailand enthüllt werden.

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