Intermot: Die Branche ist auf dem Weg ins „Land of Joy“

Allseits gute Stimmung und eine große Zahl interessanter Neuheiten in Köln

| Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Das Maximum im Segment der Reiseenduros

Auf einer Woge des Erfolgs schwimmt derzeit die Marke KTM: Mit rund 115.000 Einheiten in den ersten neuen Monaten 2014 stoßen die Österreicher in eine neue Dimension vor. Gleiches gilt auch für die neue 1290 Super Adventure, die wichtigste Modellneuheit der Mattighofener in Köln. Sie treibt das Konzept der Reiseenduro auf die Spitze: 118 kW/160 PS und unerhörte 140 Newtonmeter treffen auf eines der leichtesten Fahrwerke der Szene. Mit mehr Tankinhalt (30 Litern), elektronischen Dämpfern, einem Rund-um-Angebot an Fahrzeugelektronik und Kurvenlicht ist sie ausstattungstechnisch State of the Art.

Erklärtes Ziel von KTM ist es, mit der Super Adventure den Stückzahlenabstand zur Nummer 1 im Segment zu verkleinern. Das dürfte gelingen, denn die bereits eingeführten Versionen mit dem 1190er Motor bleiben im Programm, und anfängliche Qualitätsprobleme sind nun ausgeräumt.

Zweite Novität am KTM-Stand war eine Supermoto-Version der Elektro-Enduro Freeride E. Zudem kündigten die Mattighofener Macher an, 2017 mit einem komplett selbst entwickelten Motorad in die Königsklasse des Grand-Prix-Sports einzusteigen – ein Beweis für die niemals endenden Ambitionen der ehemaligen Geländesportmarke.

Moto Guzzi bringt erstes Retrobike mit ABS und Traktionskontrolle

Eine besonders hübsche Messe-Neuheit hatte Moto Guzzi mit der V7 II zu bieten. Äußerlich unverändert, haben sich die Piaggio-Ingenieure das erfolgreiche Retrobike technisch richtig vorgenommen: Überarbeiteter Rahmen für eine bessere Ergonomie, ein neues Sechsganggetriebe sowie als Highlight in dieser Fahrzeugklasse ABS und Traktionskontrolle. Das zeigt, wie wichtig die kleine Baureihe für Guzzi ist.

Beiläufig ließen die Italiener durchklingen, dass das neue Getriebe auch deutlich mehr Leistung und Drehmoment verträgt als die friedlichen 48 PS der V7. Wie ein Entwickler gegenüber »bike und business« andeutete, arbeitet man derzeit auch an einer stärkeren Variante der V7.

Die zweite Piaggio-Motorradmarke Aprilia zeigte die „Rallye“-Variante der Caponord mit 19-Zoll-Vorderrad, Speichenrädern und Koffersystem.

Triumph beschränkte sich in seiner Kölner Präsentation auf Farbvarianten seiner Klassikbaureihe Bonneville sowie eine besser ausgestattete Version der Street Triple namens Rx. Echte Neuheiten wird es wohl erst auf der Eicma in Mailand Anfang November geben.

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