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IVM: Kür des neuen Präsidenten und andere Weichenstellungen

Die Jahreshauptversammlung aller Mitgliedsunternehmen im Industrie-Verband Motorrad (IVM) fand im neuen Touratech-Logistikzentrum in Niedereschach statt. Ein neues Präsidium wurde gewählt, die Pläne für die Intermot 2018 geschmiedet und um Bert Poensgen getrauert.

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Das neu gewählte IVM-Präsidium (v.li.) mit Touratech-Gastgeber Herbert Schwarz, IVM-Präsident Ralf Keller (Yamaha), Hauptgeschäftsführer Reiner Brendicke, 1. Vizepräsident Henning Putzke (BMW Motorrad) und Fördermitglieder-Präsident Ronald Kabella (Bucher AG(Motorex). Der als 2. Vizepräsident gewählte Ralph Zimmer (Piaggio Deutschland) fehlte.
Das neu gewählte IVM-Präsidium (v.li.) mit Touratech-Gastgeber Herbert Schwarz, IVM-Präsident Ralf Keller (Yamaha), Hauptgeschäftsführer Reiner Brendicke, 1. Vizepräsident Henning Putzke (BMW Motorrad) und Fördermitglieder-Präsident Ronald Kabella (Bucher AG(Motorex). Der als 2. Vizepräsident gewählte Ralph Zimmer (Piaggio Deutschland) fehlte.
(Bild: IVM)

Das imposante neue Logistikzentrum der von Herbert Schwarz und Jochen Schanz 1990 gegründeten heutigen Touratech AG diente als Schauplatz für die IVM-Jahreshauptversammlung Anfang Juni im baden-württembergischen Niedereschach.

Die Präsidentenkür

Erster Höhepunkt des zweitägigen IVM-Meetings waren die Wahlen des IVM-Präsidiums – die alle 2 Jahre turnusmäßig stattfinden. Der seit 2013 amtierende IVM-Präsident Heiner Faust wechselte nach 16-jähriger Tätigkeit für BMW-Motorrad in den Automobilsektor seines Unternehmens und stellte sein Ehrenamt im IVM daher zur Verfügung.

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Bereits nach dem ersten Wahlgang stieg weißer Rauch auf. Zum neuen Präsidenten des IVM wurde der seit 2009 als 1. Vizepräsident im Verband tätige Ralf Keller von Yamaha Deutschland gewählt. Henning Putzke von BMW Motorrad wurde neu ins Präsidium gewählt und bekleidet das Amt des 1. Vizepräsidenten. In ihren Ämtern bestätigt wurden Ralph Zimmer, Piaggio Deutschland, als 2. Vizepräsident und Ronald Kabella, Bucher AG/Motorex, als Vertreter der Zulieferer und Ausstatter im Präsidium.

Tag der Motorradleidenschaft

Noch sind es mehr als 15 Monate, bis die Intermot Köln 2018 ihre Tore öffnet. Im nächsten Jahr fällt der 3. Oktober als „Tag der deutschen Einheit“ mitten in die Intermot-Woche und zwar auf den Mittwoch – bisher höchst erfolgreicher und exklusiver Fachbesuchertag und nicht zuletzt der Grund für die weltweit höchste Beteiligung internationaler Branchen-Einkäufer in Köln. Das logische Ergebnis aller Gremiendiskussionen war es, den Presse- und Fachbesuchertag auf den Dienstag, 2. Oktober 2018, zusammen zu legen und die Intermot 2018 offiziell am Mittwoch, 3. Oktober, für das Publikum zu öffnen. „Ein Feiertag für die Motorradleidenschaft“, bewertet der IVM.

Auch das internationale Messegeschäft war Thema der Jahreshauptversammlung. Vor allem die Beteiligung über „deutsche Pavillons“ bei großen Messen in Süd-Ost-Asien und Südamerika stießen auf großes Interesse der deutschen Motorradbranche im IVM, die ihr Exportvolumen seit Jahren kontinuierlich vergrößert .

Motorrad: Aber sicher!

Die bereits 2015 in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) initiierte Motorradsicherheitskampagne hat nun im dritten Jahr mit enorm reichweitenstarken Videoclips die Sinne vieler Motorrad- und Rollerfahrer geschärft. Zusätzlich wurde den IVM-Mitgliedern die Fortsetzung der Filmreihe „Fahrerassistenzsysteme“ präsentiert, die in diesen Tagen online geht. Jens Kuck stellt die technischen Highlights Automatik- und Doppelkupplungs-Getriebe, Tagfahrlicht und Totwinkelassistent vor.

Gedenken an Bert Poensgen

Zum Abschluss des zweiten und letzten Sitzungstages wurde des am 27. Mai verstorbenen langjährigen ehemaligen IVM-Präsidenten Bert Poensgen gedacht und eine gemeinsame Kondolenzkarte unterschrieben.

Für das unmittelbar nach der IVM-Sitzung stattfindende Touratech-Travel-Event mit über 20.000 Besuchern war der Schwarzwaldort mit seinen 5.900 Einwohnern im auffällig gelb-schwarzen Design des weltweit agierenden Unternehmens beflaggt. Touratech gehört mit über 300 Mitarbeitern zu den größten Arbeitgebern der Region.

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