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IVM: Mit neuem Schwung aus der Corona-Warteschleife

Der Industrie-Verband Motorrad (IVM) verbreitet nach dem allmählichen Ende des Corona-Lockdowns wieder Optimismus für die Motorradbranche.

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Nach dem Corona-Lockdown: IVM-Präsident Henning Putzke macht der Motorradbranche Mut für die Zukunft.
Nach dem Corona-Lockdown: IVM-Präsident Henning Putzke macht der Motorradbranche Mut für die Zukunft.
(Bild: Thomas Klerx/Koelnmesse GmbH )

„Das Ende des Tunnels ist erreicht. Motorrad- und Rollerhändler schauen positiv in die Zukunft, das Jahr und damit die Zweiradsaison hat noch viel zu bieten – packen wir’s an“, so lautet die positive Botschaft des Industrie-Verbands Motorrad (IVM) in der aktuellen Ausgabe des Online-Nachrichtendienstes „IVM-Performance“. Motorradfahrer könnten wieder nahezu unbeschwert die sonnigen Frühlingstage im Sattel genießen. Vorerst vielleicht nur in Deutschland – aber es gebe genug zu entdecken.

Der IVM begründet seinen Optimismus so: „Flächendeckend fahren die zum Schutz der Mitarbeiter teilweise heruntergefahrenen und mancherorts geschlossenen Kfz-Zulassungsstellen wieder volle Leistung. Los geht‘s auch für die jungen Fahrschulaspiranten. So kurz vor dem 16. oder 18. Geburtstag und mit dem sehnlichsten Wunsch, den Führerschein in der Hand zu halten, machten Ihnen die Pandemie-Bestimmungen vorerst einen Strich durch die Rechnung. Nun dürfen sie endlich den Traum von der neuen Mobilität verwirklichen. Und das zum Jahresbeginn für Pkw-Führerscheininhaber (Mindestalter 25 Jahre) eingeführte Mobilitätsangebot ,A1 in B', also den Führerschein für 125-er Roller und Motorräder ohne Prüfung, kommt nun mit neuem Schwung aus der Corona-bedingten Warteschleife.“

Nach der vorsichtigen Öffnung des Handels und den flächendeckend wieder voll arbeitenden Zulassungsstellen dürfen nun auch die arg gebeutelten Fahrschulen wieder Mobilität lehren. Die praktische Motorradausbildung – optimalerweise Schüler und Fahrlehrer auf Motorrädern – gehöre zur „hygienischsten aller Schulungsvarianten“, analysiert der IVM. Kommuniziert wird via Hand- oder Helmfunk, persönliche Nähe könne während der Ausbildung unterbleiben. Und der theoretische Unterricht sei durch machbare Hygienebestimmungen abgesichert.

In Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg und Bremen wird wieder genauso unterrichtet, wie in Nordrhein-Westfalen und nahezu allen anderen Bundesländern. Im Saarland dürfen Fahrstunden nur mit Schülern in den Motorradklassen gefahren werden und darüber hinaus, wenn die Praxis prüfungsrelevant ist.

IVM-Präsident Henning Putzke und sein Hauptgeschäftsführer Reiner Brendicke machen Mut: „Wir alle hoffen auf Normalität, auf die Wirksamkeit des soeben beendeten Lockdowns. Wir hoffen auf die Erholung unserer Branche und der gesamten Wirtschaft. Und wir setzen auf die Begeisterung aller Motorrad- und Rollerfahrer für verantwortungsvoll gestaltete kurze und lange sommerliche Touren.“

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