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IVM: „Motorradmode ist Nektar für Fashion-Manager“

Der Industrieverband Motorrad (IVM) erläutert, wie das Konsumprodukt Motorrad früher und heute Eingang ins Fashion-Business gefunden hat.

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David Beckham zeigt, wie cool Motorradmode ist.
David Beckham zeigt, wie cool Motorradmode ist.
(Foto: IVM)

„Motorräder und Roller als Mobilitätstool mit hohem Freizeitwert schaffen in immer höherem Maße etwas, was nur wenige andere Konsumprodukte erreichen: Sie werden Thema in immer mehr aktuellen Fashionkollektionen“ – diese Position vertreten Heiner Faust und Reiner Brendicke vom Industrie-Verband Motorrad (IVM).

Der Bike-Lifestyle, das Lebensgefühl von Freiheit und positiven Werten finde Ausdruck in Lederjacken, als Motivprint auf T-Shirts, bei Gürteln und Boots, meinen präsident und Hautpgeschäftsfdührer des Industrie-Verbandes.

So wie das Motorrad in unserer automobilen Massengesellschaft individuelles Statement sei, so würden die Bikemotive zu Elementen, die Geschichten erzählen und Träume von Unabhängigkeit und Fernweh Wahrheit werden lassen.

„Die Bikeaccessoires und -motive werden dabei auch intensiv vom aktuellen Trend zu Vintage- und Retroelementen aufgenommen“, sind sich die beiden Motorradmanger sicher. In der aktuellen „IVM-Performance“ findet sich unter der Überschrift „Moppeds, Mode und Ikonen“ ein Aufsatz zur Thematik.

„Moppeds, Mode und Ikonen“

In dem Artkikel zeigt der IVM auf, wie Ikonen vom Schlage eines James Dean, Elvis Presley, Marlon Brando, Steve McQueen, Brad Pitt, George Clooney, Tom Cruise oder David Beckham – in ihrer jeweiligen Epoche – das Motorradmode-Thema für sich besetzt haben. Die Rede ist vom „Why-we-ride“ der Megastars. Sie alle hätten einen „unique Style“ entwickelt. So habe James Dean auch jenseits von Eden Jeans und Shirt mit seiner geliebten Motorradjacke und dem sehnsuchtsvollsten aller bis dahin bekannten Kamera-Blicke kombiniert. „Die Motorradjacke war sein Lebensstil und wurde zum Lifestyle - weltweit“, so der IVM. Damals sei der an Lässigkeit kaum zu überbietende Pilotenstil abgelöst worden, den die Modewelt dem Flieger Charles Lindbergh verdankte.

Der IVM listet auf, welche Motorräder James Dean sein eigen nannte: Czech Whizzer, mehrere Harley-Davidson, eine 500-er Norton, eine Indian 500, einen italienischen Lancia Scooter und eine britische Triumph T-110. Seine Bike-Sammlung sei als „Dean´s Dilemma“ in die Geschichte eingegangen. Deans Zeitgenossen und Nachfolger im Fach lebende Legenden trügen heutzutage nicht nur Motorradjacken und führen die besten Bikes ihrer Generation – sondern sie täten es auch äußerst „cool“.

Fazit des IVM-Essays: „Der Biker-Style in allen aktuellen Modetrends bis heute könnte einer der langlebigsten in der Moderne sein. Alle großen Modedesigner kombinieren in der einen oder anderen Linie Bike-Styles und -accessoires. David Beckham, Mode-Ikone des neuen Jahrtausends, gern mit Motorradkumpel Tom Cruise unterwegs, bewegte die Modewelt vor einigen Monaten mit einer glamourösen Präsentation in London als Multi-Werbeträger für Bikes und Biker-Style. Für Premiumhersteller, die vom Nektar des coolsten aller Modetrends saugen, dem Lifestyle Motorrad!“

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