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IVM-Neuzulassungen März 2020: Shutdown happens!

Mit 16.581 Motorrad-Neuzulassungen schneidet der März um 18,70 Prozent schlechter ab als der Vorjahresmonat. Schuld daran ist die Corona-Krise, die ab dem 16. März den Zweiradhandel mit voller Wucht traf. Doch es gibt auch Hoffnungszeichen.

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Die 125er-Klasse, gleich ob Roller oder Leichtkraftrad, erzielte im März trotz Corona ein Plus in der Zulassungsstatistik.
Die 125er-Klasse, gleich ob Roller oder Leichtkraftrad, erzielte im März trotz Corona ein Plus in der Zulassungsstatistik.
(Bild: StockSnap auf Pixabay )

Der dritte Monat der Saison hatte ganz ordentlich begonnen auf den Zulassungsämtern – der aufziehenden Corona-Krise zum Trotz. Gleichwohl sorgte ab Mitte des Monats der gesellschaftliche Shutdown und die weitgehende Schließung der Verkaufsräume schlagartig zum Stillstand in der Statistik, zumindest in der Motorrad-Klasse. Die 16.581 Einheiten am Monatsultimo bedeuten ein Minus von 18,70 Prozent. Im Corona-Abwärtsstrudel ist auch die Gesamtbilanz über alle Fahrzeuggruppen im März: 22.987 Einheiten, ein Minus von 15,81 Prozent. Dies meldet der Industrie-Verband Motorrad (IVM).

Das Zulassungsranking nach Markenpower

Die Weiß-Blauen haben im ersten Quartal des Jahres 8.778 Motorräder neu zugelassen, ein Minus von 7,23 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das entspricht einem Marktanteil von exakt 28,99 Prozent. Neben der erfolgreichen GS 1250 platzierte BMW mit der R 1250 RS (Platz 3), S 1000 RR (Platz 5) und der R 1250 R (Platz 7) drei weitere Bikes in den Top Ten. Auf Platz elf platzierte sich die BMW F 750 GS und zwölfter wurde die F 900 R.

Den zweiten Platz in der Markenwertung sichert sich Kawasaki: Die 3.494 Einheiten (minus 10,39 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal) bedeuten einen Marktanteil von 11,54 Prozent. Auf Platz drei folgt KTM mit einem Minus von 15,28 Prozent (3.244 Einheiten/10,71 Prozent Marktanteil).

Bei den Spitzenreiter-Modellen sieht es im März folgendermaßen aus: Die BMW R 1250 GS steht mit 3.028 Einheiten an der Spitze des Rankings. Dahinter die Kawasaki Z 900 (901) vor der BMW R 1250 RS (622), Kawasaki Z 650 (569), BMW S 1000 RR (559),Yamaha MT-07 (508), BMW R 1250 R (506), KTM 690 SMC (500), Yamaha Ténéré 700 (508), BMW R 1250 R (506), KTM 790 Duke (457). In der Bildergalerie nochmals zum Vergleich die Top 25-Bikes des Vorjahres.

Die Top-25-Bikes 2019

Bildergalerie mit 26 Bildern

Die Kraftroller

Die 1.679 neu zugelassenen Kraftroller im Berichtsmonat bedeuten ein Minus von 33,35 Prozent in diesem Fahrzeugsegment im Vergleich zum Vorjahresmonat. Kumuliert wurden in den ersten drei Monaten 3.366 Kraftroller neu zugelassen, ein Minus von 14,00 Prozent zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum.Die Spitze im Modellranking besetzt Piaggio souverän mit der „ewigen“ Vespa GTS 300 Super (1.260 Einheiten). Es folgen Yamahas X-Max 300 (174) vor Hondas Forza 300 (154).

Die Leichtkraftroller

Mit 2.261 Einheiten schneiden die 125er-Scooter 15,95 Prozent besser ab als im März des Vorjahres. In der Kumulation des ersten Quartals stehen 4.518 Einheiten in der Bilanz, ein Plus von 39,79 Prozent. An der Spitze der beliebtesten Roller steht weiterhin die Vespa Primavera (566 Einheiten), vor der Vespa GTS Super 125 (430) und dem Piaggio Liberty 125 (243).

Die 125er-Leichtkrafträder

Das Fahrzeugsegment Leichtkrafträder verzeichnete im März 2.466 Einheiten, ein Plus von 0,98 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Kumuliert bedeuten die 4.951 Einheiten einen Zuwachs von 29,95 Prozent. An erster Stelle der Lieblingsbikes der Jugend sowie der seit diesem Jahr zusätzlich auf den Plan getretenen A1-in-B-Kundschaft steht die KTM Duke 125 mit 772 Einheiten. Dahinter landet die Honda CB 125 R (534) und die Yamaha YZF-R 125 (333).

Fazit: Über alle Fahrzeuggruppen hinweg wurden im März 2020 22.987 Fahrzeuge neu zugelassen. Das sind 15,81 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Kumuliert Januar, Februar und März sind es 43.114 Fahrzeuge, ein Minus von 18,94 Prozent. Alle Motorrad-Statistiken seit 2006 finden Sie hier (PDF-Download).

Anmerkung der Redaktion

Es sei an dieser Stelle explizit erwähnt, dass die hier präsentierten Zahlen auf Grundlagenmaterial des Industrie-Verbandes Motorrades beruhen, der die Zahlen und Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) aufbereitet. Diese beinhalten leider keinerlei Aussagen über gewerbliche Händler- und Herstellerzulassungen, welche zu einer echten Transparenz beitragen und die echten Marktverhältnisse ehrlicher widerspiegeln würden.

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