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IVM sucht neuen Präsidenten

| Autor / Redakteur: Ralf Keller / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

Hermann Bohrer wechselt bei BMW von der Motorrad- in die Autofraktion und nimmt seinen Hut als IVM-Präsident. Kommissarisch nimmt diese Rolle bis zur Vorstandswahl am 12. Juni 2013 Ralf Keller (Yamaha) wahr, sein bisheriger Vize.

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Hermann Bohrer ist nicht mehr IVM-Präsident: Der Leiter des BMW-Motorradwerkes Berlin wird ein Automann und Werkleiter des BMW-Werks 1 in München.
Hermann Bohrer ist nicht mehr IVM-Präsident: Der Leiter des BMW-Motorradwerkes Berlin wird ein Automann und Werkleiter des BMW-Werks 1 in München.
(Foto: BMW )

Die Ära Hermann Bohrer beim Industrieverband Motorrad (IVM) geht zu Ende. Der Präsident des Lobbyverbandes wechselt innerhalb der BMW-Organisation vom Motorrad zum Auto. Der langjährige Leiter des BMW Werkes Berlin hat zum 1. März die Produktionshebel im BMW Werk 1 in München übernommen. Dort wird der BMW 3er produziert. Die Position des Leiters des BMW Werks Berlin hat zum 1. März 2013 Marc Sielemann übernommen. Der promovierte Maschinenbauer verfügt über mehr als 20 Jahre Produktionserfahrung in der Fahrzeug- und Industriegüterbranche.

Mit dem Positionswechsel endet auch Bohrers Wirken als IVM-Präsident. Morgen wird er im Editorial des IVM-Newsletters „Perfomance“ letztmalig seine Abschiedsbotschaft als IVM-Präsident unters Bikervolk bringen. Gegenwärtig fungiert der IVM-Vizepräsident Ralf Keller (Yamaha) kommissarisch als Nachfolger Bohrers beim Verband in Essen. Am 12. Juni 2013 wird auf der Vorstandssitzung des Industrieverbandes ein neuer Präsident gewählt. Der Veranstaltungsort steht noch nicht fest.

Hermann Bohrer, geboren 1956 in bayrischen Vohburg, startete seine weiß-blaue Karriere 1975 als Mechaniker bei BMW im Werk Dingolfing. Durch seine Verbesserungsvorschläge für die Produktion des BMW E24 (interne Bezeichnung für ein viersitziges Oberklasse-Coupé und das erste Modell der 6er-Reihe) kam er in Kontakt mit der Produktplanung und erwarb sich in diesem Sektor weitere Kernkompetenzen. Seine weiteren Stationen waren die BMW-Werke Rosslyn/Südafrika, Regensburg, München, Spartanburg/USA und Steyr/Österreich. Danach wurde er Leiter der Fahrwerksproduktion. Nach einer Stippvisite als Werksleiter bei Rolls-Royce in Goodwood/Großbritannien übernahm er im September 2006 das Berliner BMW-Werk in Spandau und sorgte dafür, dass BMW mit seinen Zweirädern auf der Überholspur unterwegs war und ist.

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