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Kampf um die europäische Schrauberkrone

Aus dem Tagebuch des »bike und business«-Chefredakteurs (KW 11/I), Episode 761: An vergangenen Freitag kämpften 21 junge und begabte Zweiradmechaniker aus sechs Ländern um die europäische Schrauberehre. Gut, dass der Wettkampf werbewirksam inmitten der fast gänzlich coronavirusunscheuen tschechischen Öffentlichkeit statt fand, und zwar im Rahmen...

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Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
(Bild: Vogel Communications Group)

...des Motosalons in Brünn (Tschechien). Der Mechanikernachwuchs maß seine Leistungen in den zwei Kategorien Motorrad- und Fahrradtechnik. Angetreten waren die Teams aus der Schweiz, Tschechiens, Östereichs, Deutschlands, der Niederlande und Polens (nur Motorrad). Zur deutschen Delegation zählten die deutschen Wettkampfteilnehmer Eric Tim Förster (Motorradtechnik) sowie Stefan Lange und Valerian Mies (beide Fahrradtechnik). Außerdem mit dabei: Uwe Bönicke, Stellvertretender Bundesinnungsmeister, Alexander Feller (Diamant-Fahrradwerke Chemnitz, Fahrradexperte) und »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner in seiner Rolle als PR-Mann der Bike Experts Europe. Die Firma Matthies hatte im Vorfeld großzügig das Sponsoring der beiden gemeldeten deutschen Motorradteilnehmer übernommen, von denen am Ende einer aus unbekannten Gründen leider nicht angetreten ist. Die deutsche Delegation wurde dieses Jahr erstmals vom Bundesinnungsverband Zweirad in Hilden gemanagt. Zuvor oblag diese hoheitliche Mission elf Jahre lang der Handwerkskammer Frankfurt und ihrer dortigen Bundesfachschule für Zweiradtechnik. Was wir in Tschechien erleben durften und vor allem wie die Teams bei der Europameisterschaft abschnitten, lesen Sie in nebenstehendem Bericht, der natürlich auch im heutigen Newsletter verankert ist.

Was fiel sonst noch auf beim Wochenstart? Migration, Börsencrash und Corona bestimmten die Agenda. Apropos Corona: Die Besucher der Motorräder Dortmund und des Motosalons in Brünn haben sich vom medialen Hype über die Pandemie nicht kirre machen lassen. Trotz der Infektionswelle fanden über 70.000 Besucher den Weg in die Dortmunder Messehallen (ein Minus von nur 28 Prozent). Und das Gedränge auf dem Motosalon in Brünn war riesengroß. Im Vorfeld wurden über 60.000 Besucher erwartet.

Derweil legen die ersten Ergebnisse unserer Online-Umfrage zum leidigen Saisonstartthema vor. Die gute Nachricht: 30 Prozent geben an, bislang noch keinerlei Auswirkungen auf's Geschäft zu verspüren. Ebenso viele (30 Prozent) kalkulieren dagegen bereits leichte Umsatzverluste ein. Massive Verkaufsrückgänge in den Monaten März bis Mai befürchtet sogar jeder fünfte (22 Prozent). Und vier Prozent befürchten das Schlimmste. Wie bewerten Sie die Konjunkturrisiken? Schreiben Sie mir Ihre Meinung!

PS. Derweil ist die sechste Staffel unseres Powerfrauen-Awards „Bike Woman of the year“ angelaufen. Der Bewerbungsschluss für die 2020er-Edition, deren Preisverleihung dieses Jahr am 7. Oktober auf der Intermot in Köln stattfindet, ist der 28. August. Also nix wie ran ans Werk und sich die Bewerbungsunterlagen schon mal downgeloaded. Es lohnt sich. Übrigens: Henrike Thoböll, unsere „Bike Woman of the year 2018“, hat in der aktuellen Kawasaki-Webshow Episode 4 die passenden Argumente parat. Zu sehen ab Minute 3:15 bis ca. 11:00. Unbedingt anschauen!

Noch ein Tipp: Ab 34:10 sprechen der Moderator Slaty, Max (Geenen Motorradtechnik) und Henrike (Moto Service Knabe) über die aktuelle Lage des Motorradhandels. Nachwuchs, Mitarbeitermotivation und die Suche nach jüngerer Bike-Kundschaft.

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