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Karcher trennt sich vom Vertrieb Benelli Motorrad

Deutsche Benelli-Motorradhändler beziehen Bikes und Ersatzteile künftig direkt vom italienischen Hersteller. Der technische Support bleibt bei Maniac Motors.

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Deutsche Benelli-Händler bekommen künftig ihre Bikes und Ersatzteile direkt aus Italien. (Foto: Archiv)
Deutsche Benelli-Händler bekommen künftig ihre Bikes und Ersatzteile direkt aus Italien. (Foto: Archiv)

Mit Wirkung vom 29. Februar 2012 gilt eine neue Vertriebsstruktur für die Motorrad - Sparte des italienischen Herstellers Benelli. Den Vertrieb übernahm ab 1. März 2012 der Hersteller in Eigenregie. Die Karcher Motorrad GmbH beendet die Importtätigkeit.

„Man wird künftig die Motorräder direkt an das bestehende Händlernetz liefern und alle Fragen bezüglich Technik, Marketing und Gewährleistung direkt mit den Händlern klären“, erläutert Yan Haimei, die Benelli-Markenverantworliche im italienischen Pesaro. „Dies ist mit dem bisherigen Importeur, der Karcher Motorrad GmbH in gegenseitigem Einvernehmen beschlossen worden.“

Karcher hatte sich auf Wunsch von Benelli zum Beginn der Saison 2009 entschieden, auch die Motorradsparte von Benelli in Deutschland zu vertreiben, nachdem man die Benelli-Scooter bereits erfolgreich lanciert hatte.

Der Vertrieb der Benelli–Roller verbleibt weiterhin bei der Karcher-Unternehmensgruppe in Birkenfeld

Benelli folgt hier dem Beispiel von MV Agusta, die Motorräder und Ersatzteile direkt aus Italien ohne Umwege an die deutschen Händler liefert. Durch den Direktvertrieb möchte Benelli einen engeren Kontakt zu den Händlern und dem deutschen Markt aufbauen.

Wie in der Vergangenheit schon managen Alex Nolte und sein Team Maniac-Motors in Nürnberg den technischen Support für die deutschen Benelli-Motorrad-Händler.

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