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Kawasaki Ninja 400

| Autor / Redakteur: SP-X/Ulf Böhringer / Fabian Pfeiffer

Ein bisschen mehr Hubraum und ein paar PS mehr machen aus der Kawasaki Ninja 300 eine Ninja 400. Zum fast klassischen Tuning gehört auch eine weitere Maßnahme.

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Die Markteinführung ist für das Frühjahr 2018 geplant.
Die Markteinführung ist für das Frühjahr 2018 geplant.
(Bild: Kawasaki)

Auf der Tokyo Motor Show zeigt Motorradhersteller Kawasaki ein Nachfolgemodell für den kleinen Supersportler Ninja 300: Die Ninja 400 schöpft mit einer Maximalleistung von 33,4 kW/45 PS das Leistungslimit der Führerscheinklasse A2 zwar nicht restlos aus, übertrifft damit aber das Vorgängermodell dennoch um 6 PS. Eine neue Leistungsdimension erreicht das kleinste Supersportmodell der japanischen Marke aber auch deshalb, weil zugleich das fahrfertige Gewicht um sechs auf 168 Kilogramm sinkt; möglich wird dies durch eine neue Motorkonstruktion und einen neuen Rahmen. Dieser ist künftig als Gitterrohr-Konstruktion ausgeführt.

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Das Zweizylinder-Reihentriebwerk mit vier Ventilen pro Zylinder weist künftig einen Hubraum von 399 Kubikzentimeter (vorher 296 cm³) auf; sowohl Bohrung wie Hub sind größer als bisher. Dank des erhöhten Hubvolumens sinkt die Nenndrehzahl auf 10.000/min. Die Rahmenkonstruktion ähnelt derjenigen des Superbikes Ninja H2. Im Vorder- und Hinterrad arbeiten jeweils eine Scheibenbremse, beim Nissin-ABS handelt es sich nach Firmenangaben und das momentan kompakteste und leichteste System auf dem Markt.

Die Markteinführung ist für das Frühjahr 2018 geplant, der Preis steht noch nicht fest. Die Ninja 300 war zuletzt nicht mehr im Modellprogramm von Kawasaki Deutschland.

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