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Kawasaki: Pferdestärken nicht nur in Giftgrün

Kawasakis heimlicher Messestar in Mailand ist ohne jeden Zweifel die Ninja H2. Daneben glänzten die Grünen mit dem Einsteigerbike Z 300, dem Mittelklassemodell Vulcan S und dem überarbeiteten Sporttourer 1400 GTR.

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Einer der Stars der Eicma 2014: die Kawasaki Ninja H2.
Einer der Stars der Eicma 2014: die Kawasaki Ninja H2.
(Foto: Kawasaki)

Kawasaki hat auf der Eicma in Mailand nochmal ordentlich die Bike-Muskeln spielen lassen. Im Mittelpunkt stand sicherlich die Ninja H2. Sie verwendet wie die in Köln vorgestellte (nicht zulassungsfähige) H2R einen Kompressor (Zentrifugalprinzip). Der Motor ist das Resultat der Zusammenarbeit von Gasturbinen- und Luftfahrtsparten sowie der Technologieabteilung von Kawasaki Heavy Industries.

Kawasaki: Die Eicma-Kracher 2014
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Mit einer Leistung von 200 PS für die Ninja H2 und 310 PS für die Ninja H2R gehört jede der beiden Maschinen zweifellos zur Spitzenklasse der Sportmotorräder. Was beide Modelle von den Mitbewerbermodellen unterscheiden soll, ist das enorme Drehmoment, das aus dem Kompressor gewonnen wird. Der Kompressor wurde so abgestimmt, dass er einen großen Leistungsbereich abdeckt – vom Leerlauf bis in den roten Bereich soll er für brachiale Beschleunigung sorgen. Beide Ninjas verfügen über verschiedene Assistenzsysteme: Traktionskontrolle (KTRC), ABS (KIBS) und die Möglichkeit, die Motorbremse nach Wunsch einzustellen (KEBC). Dies soll es dem Fahrer ermöglichen, die „Kompressor-Ninja“ entspannt zu genießen.

Die Ninja H2 und die Ninja H2R werden im Frühjahr 2015 limitiert verfügbar sein. Beide Modelle gehören bereits jetzt zu den Kawasaki-Ikonen und stehen in der Tradition anderer legendärer Modelle wie zum Beispiel der H1 500 (1969), H2 750 Mach IV, der Z1 von 1972 und der GPz 900 R von 1984.

Z 300

Mit der Z 300 erweitert Kawasaki die Modellpalette um ein Modell für die Einsteigerklasse. Basierend auf der Ninja 300 soll die Z 300 eine Lücke in diesem wachsenden Motorradsegment füllen. Mit der Kombination aus Z-Styling und Ninja-Performance soll diese dynamische, auffällige Maschine den Charakter eines echten Z-Modells haben. Die Z 300 richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Motorradfahrer, die ein wendiges Motorrad im Stil der größeren Kawasaki-Modelle suchen. Als Herz der Z 300 schlägt der 296 cm³-Reihenzweizylinder der Ninja 300.

Vulcan S

Das neue Mittelklassemodell von Kawasaki hört auf den Namen „Vulcan S“. Als Ergänzung zur VN-/Vulcan-Serie präsentiert sich die Vulcan S als Mittelklassemotorrad. Die Vulcan S ist kein Cruiser im klassischen Sinne, sondern ein innovatives und trendiges Motorrad mit geringer Sitzhöhe und moderner, urbaner Optik.

Als Herz der Vulcan S schlägt der von ER-6n/f und Versys 650 bekannte und bewährte Reihenzweizylinder mit 649 cm3 Hubraum. Für den neuen Einsatzzweck wurde er entsprechend überarbeitet und angepasst.

1400 GTR

Mit einer Kombination aus Supersport-Performance und Langstreckentauglichkeit will Kawasaki mit der neuen 1400 GTR (Modelljahr 2015) aus der Masse der reinen Tourer herausragen. Die Maschine verfügt über einen flüssigkeitsgekühlten Reihenvierzylindermotor mit 1.352 cm³ mit variabler Ventilsteuerung.

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