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Kawasaki setzt auf Bosch-Assistenzsystem

Autor / Redakteur: Ulf Böhringer/SP-X / Jan Matzke-Volk

Mit Kawasaki entschließt sich der erste japanische Konzern, künftig ACC, eine Kollisionswarnung und eine Totwinkel-Überwachung von Bosch einzubauen.

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Künftig sollen Motorräder von Kawasaki automatisch den Abstand zum Vordermann halten.
Künftig sollen Motorräder von Kawasaki automatisch den Abstand zum Vordermann halten.
(Bild: Bosch)

Das von Bosch entwickelte Sicherheitssystem Advanced Rider Assistance System, das im Modelljahr 2021 vermutlich in Modellen von Ducati und KTM serienmäßig auf den Markt kommt, findet künftig auch bei Kawasaki Verwendung. Das Motorradhersteller setzt sich damit an die Spitze der vier japanischen Marken.

Das neuartige System beruht auf der Integration eines Radars zum Zweck der Datenerfassung und der daraus folgenden Software-Steuerung. Hauptbestandteil des Systems ist eine adaptive Geschwindigkeitsregelung, wie es sie beim Pkw schon ein Jahrzehnt lang gibt. Zudem ist eine Warnung vor einem drohenden Auffahren auf vorausfahrende Fahrzeuge integriert. Die Warnung kann sowohl optisch als auch akustisch erfolgen. Außerdem gibt es eine Einrichtung zum Überwachen des Toten Winkels.

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Kawasaki hat noch keinen Zeitpunkt für den Einbau des Bosch Assistenzsystems genannt und auch keine Fahrzeugmodelle benannt, die für den Einbau in Frage kommen. Grundsätzlich erscheint der Einbau in neu entwickelten Fahrzeugen sinnvoll, die von Anfang an auf ein solches System ausgelegt sind. Wie auch bei Ducati und KTM eignen sich insbesondere vollverkleidete Motorräder, die eine hohe Touring-Eignung haben. Auch BMW bereitet sich auf den Einbau dieser Sicherheitssysteme vor.

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