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KBA-Neuzulassungen April 2020: Schwerer Corona-Schock blieb aus

Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wurden im April 17.857 Krafträder neu zugelassen. Das entspricht einem Rückgang von 26,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Vergleich dazu: der Pkw-Markt stürzte um satte 61,1 Prozent ab.

Bikerlust trotzt Coronafrust: Die Zahl der Motorradneuzulassungen im Corona-Lockdown-Monat April ging moderater zurück als von vielen befürchtet.
Bikerlust trotzt Coronafrust: Die Zahl der Motorradneuzulassungen im Corona-Lockdown-Monat April ging moderater zurück als von vielen befürchtet.
(Bild: Maxx Girr auf Pixabay )

Was für eine positiv stimmende Nachricht zu Beginn der einsetzenden Lockerungen: Im vierten Monat des Jahres sind die negativen Folgen des Coronavirus auf die Neuzulassungsstatistik weniger stark ausgeprägt als von vielen befürchtet. Insgesamt 17.857 Krafträder wurden neu zugelassen. Das sind 26,2 Prozent weniger als im April 2019. Von Januar bis April 2020 stehen somit 61.536 Neuzulassungen in der Bilanz. Das sind 11,3 Prozent weniger als in den ersten vier Monaten des Vorjahres. Zum Vergleich: Der Pkw-Markt verzeichnete im Monat April einen nie dagewesenen Rückgang von 61 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Noch nie lief ein Monat für den deutschen Automarkt seit der Wiedervereinigung schlechter. In den ersten vier Monaten ist in den Autohäusern ein Minus von 31 Prozent aufgelaufen. Nicht viel besser lief es im Lkw- und Bus-Sektor.

Mit den nun begonnenen Lockerungen und dem Nachholbedarf der noch ausstehenden Pkw-Fahrer, die in Bälde die Fahrschulen bevölkern, um ihre B196-Lizenz zu erwerben, um danach ein 125er-Zweirad zu kaufen, ist für die Motorradbranche Licht am Ende des Corona-Tunnels zu sehen. In der Bildergalerie präsentieren wir Ihnen nochmal die Top 25-Bikes aus 2019.

Die Top-25-Bikes 2019

Bildergalerie mit 26 Bildern

Auch auf dem Gebrauchtfahrzeugmarkt blieb die Corona-Katastrophe im Zweiradsektor weitestgehend aus. Die Flensburger registrierten im April 47.859 Halterwechsel bei Krafträdern, 34,6 Prozent mehr als im März. Im Vergleich zum Vorjahresmonat betrug das Minus 26,2 Prozent. Von Januar bis April wurden 132.950 Besitzumschreibungen registriert. Das sind 18,9 Prozent weniger als in den ersten vier Monaten 2020.

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