Klassiker im Odenwald

Zum elften Mal kommen über 250 Fahrer in den Wallfahrtsort

| Redakteur: Viktoria Hahn

Die legendären MV Agusta-Rennmaschinen werden die Zuschauer auf dem Flugplatzkurs in Walldürn begeistern.
Die legendären MV Agusta-Rennmaschinen werden die Zuschauer auf dem Flugplatzkurs in Walldürn begeistern. (Bild: Thomas Haas)

Viele legendäre MV Agusta-Rennmaschinen starten am 8. bis 10. Juni 2018 bei der Odenwald Klassik-Motorradveranstaltung auf dem Flugplatzkurs in Walldürn

Die ADAC Odenwaldring Klassik-Veranstaltung auf dem zwei Kilometer langen Flugplatzkurs wird von dem ehemaligen Motorradrennfahrer Manfred John organisiert. Über 250 Fahrer aus ganz Europa kommen wieder in den Wallfahrtsort nach Walldürn, der zwischen Heidelberg und Würzburg im Odenwald liegt.

Im Vorjahr war beim zehnjährigen Jubiläum der dreifache Motorrad-Weltmeister Freddie Spencer aus den USA der Stargast in Walldürn und auch in diesem Jahr kommen wieder bekannte Rennfahrer zum Odenwaldring. Am Start sind die deutschen Meister Ingo Emmerich (Nettersheim/Seel 125 cm³), Sepp Hage (Friedrichshafen/Yamaha 500 cm³) und Harald Merkl (Putbus/Yamaha 250 cm³). Als Ehrengäste sind auch der zweifache Motorrad-Weltmeister Dieter Braun (Dielheim) und zweifache deutsche Meister Lothar John (Schriesheim) anwesend.

Die Klassik-Veranstaltung soll an das frühere Buchener Dreiecksrennen erinnern. Dort fanden von 1949 bis 1954 fünf Rennen auf dem 3,9 Kilometer langen Odenwaldring statt. Auf dem ca. 2 Kilometer langen Flugplatzkurs in Walldürn wird die Start- und Landebahn zu einer Rennstrecke umgebaut und es sind Motorräder aus den Epochen der Jahre 1950 bis 2000 zugelassen. Neben den Oldtimer und Youngtimer sind auch aktuelle Renn- und Sportmotorräder sowie Seitenwagen am Start.

Der rennbegeisterte Techniker Bernd Wagner bringt drei italienische MV Agusta-Rennmaschinen mit, die mit ihrem tollen Sound die Zuschauer begeistern sollen. Neben zwei Halblitermaschinen (Drei- und Vierzylinder mit 500 cm³) ist die legendäre Sechszylinder MV Agusta mit 350 cm³ nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören. Für das leibliche Wohl wird im Flugzeughangar mit Speisen und Getränke gesorgt. Die Zuschauer sind hautnah dabei und können den zahlreichen Piloten beim Schrauben im Fahrerlager über die Schulter schauen.

Das Programm

Am Samstag beginnt das freie Training bereits ab 8 Uhr, die ersten Rennen werden ab 15 Uhr 30 bis 18 Uhr 25 ausgetragen. Der Sonntag startet mit den Rennen ab 9 Uhr und das Veranstaltungsende ist um 17 Uhr.

Preise

Die Tageskarten sind vor Ort erhältlich und kosten am Samstag sowie Sonntag jeweils 15 Euro. Das Wochenendticket ist für 25 Euro erhältlich. Weitere Informationen gibt es hier.

Impressionen vom zehnjährigen Jubiläum

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