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Klim: Leidenschaft und Liebe fürs Motorrad

| Autor / Redakteur: Lena Fürchow / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

Die US-Bekleidungsmarke Klim geht auf die Ansprüche seiner Kunden ein. Auf der Fachtagung »bike und business« in Würzburg fand die Initialzündung für den Markteintritt in Europa statt.

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Die Klim-Truppe in Würzburg auf der Fachtagung »bike und business« (v.re.): John Summers, Nicholas Brett und Winfried Kerschhaggl.
Die Klim-Truppe in Würzburg auf der Fachtagung »bike und business« (v.re.): John Summers, Nicholas Brett und Winfried Kerschhaggl.
(Foto: Marcel Gollin)

Die Marke Klim ist mit ihrer exklusiven Adventure- und Touringbekleidung für Motorrad- und Snowmobilfahrer derzeit Marktführer. John Summers (Klim USA) und Winfried Kerschhaggl (Marketing und Vertrieb Klim Europe) erklärten auf der Fachtagung »bike und business«, welchen hohen Stellenwert die Leidenschaft zum Motorradfahren bei der Herstellung ihrer Bekleidung einnimmt. „Wir reden mit unseren Kunden und hören zu, was sie brauchen und wünschen“, beschrieb Kerschhaggl die zielgruppenorientierte Vorgehensweise von Klim. Ihre Ideen und Inspirationen bekämen die Hersteller von Kunden und Testfahrern. In Zusammenarbeit mit namhaften Technologiepartnern entwickle Klim daraufhin hochwertige Produkte.

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Die Bekleidung sei stets wasserdicht, atmungsaktiv, bequem und langlebig. Erst nach einer Reihe von Intensivtests erfolge die Freigabe für den Markt. Am Ende des Entwicklungsprozesses stehe erneut das Zuhören, um die Produkte zu perfektionieren. Das aufwändige Prinzip zeige Erfolg: Eine geringe Reklamationsrate von weniger als 0,4 Prozent spreche für sich.

Dabei sorge die Marke durch den Verzicht auf Rabatt- und Sonderaktionen sowie durch die Kontrolle der Vertriebspartner für Preisstabilität. Beständigkeit zeige sich auch im Auftreten der Marke. „Klim tritt immer gleich auf, das schafft Vertrauen“, erklärte Kerschhaggl. Als zentralen Aspekt nannte er außerdem die Leidenschaft der Mitarbeiter. Als Bewohner des amerikanischen Ortes Rigby seien sie an extreme Verhältnisse gewöhnt. „Die Rocky Mountains stellen Ansprüche, die Klim bei der Entwicklung ihrer Produkte inspiriert haben“, erklärte Kerschhaggl. Auf bergigen und menschenverlassenen Strecken, wie man sie in der Umgebung des Klim-Standortes finde, müsse ein Biker bestens ausgerüstet sein. Kerschhaggl: „In einer extremen Gegend braucht man Kleidung, auf die man sich verlassen kann“. Als Hersteller und Händler von Motorradbekleidung müsse man sich daher der Verantwortung bewusst sein, die man für seine Kunden trage– im Ernstfall mache die richtige Bekleidung den Unterschied. So gebe es beispielsweise in manchen Bekleidungsstücken eine Pistolenhalterung, falls der Biker einmal auf einen Bären oder ein anderes wildes Tier treffe.

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