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Kraftfahrt-Bundesamt warnt vor Betrügern

| Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andreas Grimm

Den hohen Stellenwert der Fahrerlaubnis machen sich derzeit Betrüger zunutze. Sie gaukeln vor, dass gegen hohe Geldzahlungen ein entzogener Führerschein wieder erworben werden kann.

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(Foto: Grimm / »kfz-betrieb«)

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) warnt eindringlich vor einer derzeit laufenden Betrugsmasche. Den Angaben zufolge geben sich Unbekannte derzeit als Mitarbeiter der Flensburger Behörde aus und versuchen auf dem Postweg, telefonisch sowie online durch gefälschte Schreiben und Anrufe Betroffene zur Zahlung mehrerer tausend Euro zu bewegen.

Als Köder versprechen die Betrüger gegen Zahlung die Rückgabe des entzogenen Führerscheins oder wahlweise die Löschung der Einträge und Punkte von Verkehrssündern aus dem zentralen Fahreignungsregister (FAER).

Tatsächlich sind laut dem KBA diese im Umlauf befindlichen Schreiben oder E-Mails sowie die durchgeführten Telefonate weder vom KBA noch einer anderen amtlichen Stelle beauftragt oder autorisiert. Vielmehr „handelt es sich um eine Betrugsmasche“.

In keinem Fall sollten die kontaktierten Personen Zahlungen leisten, warnt das KBA. Betroffenen sollten aber die erhaltenen Unterlagen und Dateien zur Beweissicherung aufbewahren. Per Telefon kontaktierte Personen sollten sich Gesprächsnotizen machen. Mit ihren Unterlagen sollten sich die Betroffenen dann an die örtliche Polizeidienststelle wenden, um Anzeige zu erstatten.

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