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KSR Group erweitert Elektro-Sortiment

| Redakteur: Viktoria Hahn

Ab sofort erweitert KSR das Elektro-Sortiment um eine weitere Marke: Doohan. Mit ihren Doppelvorderrädern stechen „iTango“ und „iTank“, die beiden ersten Modelle des innovativen Herstellers, sofort ins Auge.

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Die österreichische KSR Group vertreibt jährlich über 50.000 Fahrzeuge in ganz Europa und zählt somit zu den größten herstellerunabhängigen Zweiradimporteuren Europas. Bereits seit über 10 Jahren zählen auch Elektro-Fahrzeuge zum Portfolio des Familienunternehmens. Die von KSR vertriebene Elektromotorroller-Marke NIU revolutionierte den Zweiradmarkt mit Bosch-Motoren, herausnehmbaren Lithium-Akkus, LED-Technologie und Qualität zum fairen Preis. Ab sofort erweitert die KSR Group ihr Elektro-Sortiment um eine weitere Marke: Doohan.

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Drei Räder aber kein Dreirad

Mehr Sicherheit und Fahrspaß dank revolutionärer Doppelvorderrad-Technologie – Das verspricht der chinesische Hersteller. Mit ihren beiden Vorderrädern stechen die ersten zwei Modelle „iTango“ und „iTank“ dem Betrachter sofort ins Auge. Apropos zwei Räder: Da die vordere Spurbreite geringer als 60 cm ist, zählen die beiden Vorderräder als ein Doppelrad. Das ganze Fahrzeug ist somit im Sinne des Gesetzes ein Zweirad (und kein Dreirad), was in der Praxis bedeutet, dass es überall dort abgestellt werden kann, wo man auch ein Motorrad abstellen darf. Parkgebühren muss man laut Hersteller - anders als zum Beispiel bei einem Trike – auch nicht bezahlen.

Energie zurückgewinnen

Angetrieben werden die ungewöhnlichen Roller von Bosch-Elektromotoren, während die Zellen des herausnehmbaren Lithium-Akkus von LG und Panasonic stammen und eine Reichweite von bis zu 48 Kilometern ermöglichen soll. Die Aufladezeit soll bei etwa fünf Stunden liegen. Für Rahmen und Fahrwerk der Roller setzt Doohan vor allem gewichtssparende Leichtmetall-Elemente. Gebremst wird mithilfe von drei Scheibenbremsen und wie es sich für einen innovativen E-Roller gehört, wird laut Hersteller beim Bremsen Energie zurückgewonnen. Bei der Licht-Ausstattung wird außerdem ausschließlich auf stromsparende LED-Technik gesetzt. Schließlich soll die Akku-Kapazität für das Fahren zur Verfügung stehen und nicht wie bei konventionellen Halogen-Leuchten als Abwärme verschwendet werden.

Keine Zwillinge

So ähnlich das Innenleben der beiden Roller ist, so unterschiedlich ist das Äußere. Der „iTango“ soll mit seinen eleganten, fließenden Formen überzeugen, während sich der „iTank“ eher grob und eckig gibt. Beide Modelle sind als 45 km/h-Varianten erhältlich und dürfen mit dem Kleinkraftradführerschein AM je nach Land ab 15 oder 16 Jahren gefahren werden. Auch jeder andere Führerschein wie zum Beispiel Klasse B ist ausreichend. Der „iTango“ ist darüber hinaus in Deutschland auch als 25 km/h-Variante erhältlich, die mit der nur national gültigen Mofa-Prüfbescheinigung gefahren werden darf. Der „iTank“ ist auch in einer 70 km/h-Variante mit zwei Akkus erhältlich und fällt in die Klasse L3e-A1 („125er-Klasse“). Für dieses Fahrzeug ist zumindest der Motorradführerschein A1 erforderlich. In Österreich darf man damit auch mit B-Führerschein und B111-Zusatz (6 zusätzliche Praxisfahrstunden) fahren.

Rund 3.000 Euro kostet die 45 km/h-Variante des bereits lieferbaren „iTank“. Die voraussichtlich ab September erhältliche Topversion des „iTank“ wird laut Hersteller bei 4.000 Euro liegen. Der „iTango“ soll ab August lieferbar sein und preislich bei 2.500 Euro starten.

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