KSR Moto entwickelt E-Scooter Vionis

Autor / Redakteur: SP-X/Mario Hommen / Fabian Pfeiffer

Elektroroller sind eine saubere Sache, doch viele Interessenten stehen vor dem Problem einer unzureichenden Ladeinfrastruktur. Dank eines herausnehmbaren Stromspeichers lässt sich der neue Vionis überall aufladen.

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Optisch erinnert der E-Scooter Vionis an eine Vespa.
Optisch erinnert der E-Scooter Vionis an eine Vespa.
(Bild: KSR Group)

Auf der Motorradmesse Eicma (bis 12. November) stellt der in Österreich beheimatete Motorrad-Importeur KSR einen Elektroroller namens Vionis vor, der zeitnah zum Preis von 2.000 Euro unter der Eigenmarke KSR Moto in Deutschland auf den Markt kommen soll. Neben dem recht günstigen Preis bietet der Scooter als Besonderheit einen herausnehmbaren Lithium-Akkupack.

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Dies ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil: Denn wer einen Elektroroller fahren will, aber keine eigene Garage hat, steht oftmals vor dem Problem fehlender Lademöglichkeiten. Die Lösung beim Vionis: Unter der hochklappbaren Zweipersonen-Sitzbank steckt ein Lithium-Akkupaket von LG, das sich herausnehmen lässt. Diese Möglichkeit erlaubt ein Laden der 1,2-kWh-Batterie auch an einer Wohnungssteckdose oder im Büro, während das Fahrzeug auf der Straße parkt. Mit einer Ladung soll der kleine Stromer 55 Kilometer weit kommen.

Angetrieben wird der Vionis von einem Bosch-Motor, der mit 2.000 Watt Dauerleistung und 46 Newtonmeter Drehmoment ein hohes Leistungspotenzial bereithält. Der E-Scooter im Stil einer klassischen Vespa tritt in der 50er-Klasse an und erlaubt entsprechend eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h.

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