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KTM-Bremsenrückruf: Weitere Baureihe betroffen

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Judith Leiterer

Zusätzlich zu den bereits einbestellten Adventure-Maschinen müssen in Deutschland 6.110 Duke-Modelle in die Werkstatt.

Neben den Adventure-Modellen werden jetzt auch die Baureihen 690 Duke und 690 Duke R von KTM zurückgerufen.
Neben den Adventure-Modellen werden jetzt auch die Baureihen 690 Duke und 690 Duke R von KTM zurückgerufen.
(Bild: KTM)

Der Rückruf wegen möglichen Bremsproblemen ist von KTM auf die Baureihen 690 Duke und 690 Duke R ausgeweitet worden. Wie schon zuvor bei den Adventure-Modellen, muss bei den Maschinen überprüft werden, ob eine elektrische Verbindung zwischen ABS-Modulator und Fahrzeugmasse über die Bremsleitung entstehen kann.

Ein KTM-Sprecher sagte auf Nachfrage, dass weltweit 23.298 Einheiten der Modelljahre 2012 bis 2016 in die Vertragswerkstätten müssten, davon 6.110 in Deutschland. Die Richtzeit ist mit 40 Minuten zehn Minuten länger als bei den Adventure-Maschinen, „da bei den Duke-Modellen noch ein zusätzliches Massekabel montiert wird“, wie der Sprecher erklärte.

Wie gehabt werden die betroffenen Kunden von KTM angeschrieben und gebeten einen Vertragshändler zwecks Terminvereinbarung zu kontaktieren. Auf der KTM-Webseite kann vorab schon mal online überprüft werden, ob das jeweilige Fahrzeug von der Rückrufaktion betroffen ist. „Hierbei handelt es sich um eine kostenfreie Garantieleistung“, heißt es in der Mitteilung der Österreicher abschließend.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist