KTM: Neues Werk auf den Philippinen

KTM will auch den Wachstumsmarkt um den Inselstaat erschließen

| Redakteur: Judith Leiterer

Der Bau des neuen Werkes trägt KTMs stetiger internationaler Expansion und steigender Beliebtheit Rechnung und verfolgt das Ziel, die Nachfrage auf verschiedenen Weltmärkten mit Jahr für Jahr steigenden Verkaufszahlen zu stillen.
Der Bau des neuen Werkes trägt KTMs stetiger internationaler Expansion und steigender Beliebtheit Rechnung und verfolgt das Ziel, die Nachfrage auf verschiedenen Weltmärkten mit Jahr für Jahr steigenden Verkaufszahlen zu stillen. (Bild: KTM)

KTM will mit dem neu eröffneten Werk auf den Philippinen sein Potenzial auf dem Asean-Markt ausbauen. Der neue Standort soll die Marke wachsen lassen und gleichzeitig die Wirtschaft des Inselstaates stärken.

Im neuen philippinischen KTM-Werk wird eine jährliche Produktion von 10.000 Motorrädern angepeilt. Dort werden vier der wichtigsten Street-Modelle der Marke gebaut: die KTM 200 Duke und 390 Duke ebenso wie die RC 200 und die RC 390. Zunächst wird der Standort 6.000 Stück produzieren, um den regionalen Markt zu bedienen, bevor die Produktion auf fünfstellige Zahlen hochgefahren wird. Der Bau des neuen Werkes trägt KTMs stetiger internationaler Expansion und steigender Beliebtheit Rechnung und verfolgt das Ziel, die Nachfrage auf verschiedenen Weltmärkten mit Jahr für Jahr steigenden Verkaufszahlen zu stillen.

Das Werk verdankt seine Entstehung der Gründung der KTM Asia Motorcycle Manufacturing Inc. – einem Joint-Venture zwischen Adventure Cycle Philippines Inc., einem Unternehmen im Besitz der AC Industrial Technology Holdings Inc. (einem Mitglied der Ayala-Gruppe), und dem österreichischen Motorrad-Riesen KTM AG.

KTM Asia Motorcycle Manufacturing Inc. soll in der Lage sein, die riesige Nachfrage nach diesen Motorrädern auf den Philippinen und in den Nachbarstaaten zu bedienen und selbst nach China, dem weltgrößten Markt für Zweiräder, vorzustoßen.

„Die Eröffnung dieses Werkes in Laguna und den Philippinen ist ein weiteres Beispiel dafür, wie wir die Marke KTM in alle Ecken der Welt tragen sowie neue Märkte und Kunden erschließen – für das Unternehmen ist es eine aufregende Zeit des Wachstums“, so KTM AG CSO Hubert Trunkenpolz. „Uns ist es wichtig, die richtige – und bestmögliche – Präsenz in einem Teil der Welt zu erreichen, in dem das Motorrad ein so wichtiger Teil des täglichen Lebens ist. Wir freuen uns darauf, zu sehen, wie sich das Werk entwickeln wird.“

Dino Santos, Präsident und COO von KTM Asia Motorcycle Manufacturing Inc., zur Eröffnung des Werkes und seinem Einfluss auf die Filipinos und die philippinische Wirtschaft: „Diese Investition spiegelt unsere Überzeugung wider, dass der Produktionssektor in Zukunft eine signifikante Stellung im Wachstum unseres Landes einnehmen sollte. Sie bringt Jobs, Chancen in der Lieferkette und hilft dem Land dabei, Bekanntheit als ein Zentrum für Innovation und Industrialisierung zu erlangen.“

Als Teil seiner Gesamtstrategie und Fokussierung auf die Asean-Region hofft KTM, sein Händlernetz auszuweiten und rechnet damit, es noch 2017 auf 30 Händler zu bringen, die alle sowohl Motorräder verkaufen als auch Betreuung nach dem Verkauf und technischen Support anbieten werden.

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