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KTM ruft Motorräder zurück

| Autor / Redakteur: Stephan Maderner / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

Weltweit ruft der österreichische Hersteller rund 7.000 Maschinen in die Werkstätten wegen möglicherweise undichter Benzinformschläuche zurück.

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Die Freeride 350 ist auch vom Rückruf betroffen.
Die Freeride 350 ist auch vom Rückruf betroffen.
(Foto: KTM )

Aufgrund möglicherweise undichter Benzinformschläuche wegen Fertigungsfehlern bei einem Zulieferer, startet KTM für weltweit rund 7.000 Fahrzeuge der Modelljahre 2012 und 2013 mit EFI (Electronic Fuel Injection) eine Rückrufaktion. In Deutschland seien lediglich knapp 450 Fahrzeuge, hauptsächlich Offroadmodelle, von der Aktion betroffen, heißt es in einer Mitteilung aus Mattighofen.

Bis dato habe es noch keine mit diesem Rückruf in Zusammenhang stehenden Zwischenfälle gegeben. Probleme im Fertigungsprozess eines Zulieferers von Kraftstoffformschläuchen könnten bei den betroffenen Motorrädern zu Kraftstoffaustritt an Krümmungen oder den Enden der Schläuche führen. Mögliche Mängel veranlassen KTM dazu, an den betroffenen Fahrzeugen eventuell schadhafte Benzinformschläuche vorsorglich auszutauschen.

Betroffene Kunden bereits ausgelieferter Motorräder werden mittels persönlichem Schreiben informiert. Zusätzlich besteht die Möglichkeit online zu überprüfen, ob ein bestimmtes Fahrzeug von der Rückrufaktion betroffen ist. Auf der Homepage ist die Information im Bereich Service nach der Eingabe der Fahrgestellnummer sowie der Auslieferungsurkundennummer ersichtlich.

Der Austausch des Bauteils erfolgt ausschließlich bei den speziell geschulten, autorisierten KTM-Vertragshändlern, dauert rund 30 Minuten und ist für den Kunden kostenlos (Garantie). In Deutschland können folgende KTM-Modelle von der Rückrufaktion betroffen sein:

Offroad 2012: 250 SX-F, Freeride 350, 350 EXC-F Six Days, 350 SX-F, 450 EXC, 500 EXC.

Offroad 2013: 450 EXC EU, 500 EXC EU.

Street 2012: 990 Supermoto R.

KTM bedauert die für die Kunden mit dem Rückruf verbundenen Unannehmlichkeiten.

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