KTM setzt Rekordfahrt fort

Auf Eroberungsfeldzug im europäischen Markt

| Autor / Redakteur: Stephan Maderner / Stephan Maderner

In der Erfolgsspur: Stefan Pierer, CEO KTM AG.
In der Erfolgsspur: Stefan Pierer, CEO KTM AG. (Foto: KTM)

Die KTM AG hat im Geschäftsjahr 2012 insgesamt 107.142 ab- und 612 Millionen Euro umgesetzt – soviel wie noch nie zuvor in der Unternehmensgeschichte.

KTM erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 den höchsten Absatz und Umsatz der Unternehmensgeschichte. Dies meldet das österreichische Unternehmen mit Sitz in Mattighofen. Mit den seit April erstmals in Indien durch den Partner Bajaj verkauften Duke 200 wurden weltweit 107.142 Motorräder abgesetzt. Dies bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 32 Prozent. KTM hat damit einen Umsatz von 612 Millionen Euro erzielt. Diese Absatzsteigerung führt im Umfeld eines weiter rückläufigen Motorradmarktes speziell in Europa zu starken Marktanteilsgewinnen. KTM erreicht einen Anteil von 7,5 Prozent am europäischen Gesamtmarkt.

Starkes Ergebnisplus, Kriegskasse gut gefüllt

Im Geschäftsjahr 2012 wurde ein EBIT von 36,7 Millionen Euro erzielt, welches damit um 18,4 Prozent deutlich über Vorjahr ist. Überproportional ist der Gewinn nach Steuern gestiegen. Dieser erhöhte sich um 22,2 Prozent auf 25,3 Millionen Euro gegenüber dem Geschäftsjahr 2011. Zum Stichtag 31. Dezember 2012 weist KTM ein Eigenkapital in Höhe von 254,5 Millionen Euro aus. Damit stieg die Eigenkapitalquote von 45,2 auf 48,8 Prozent.

Im Geschäftsjahr 2012 hat KTM 133 Mitarbeiter neu eingestellt und beschäftigt nun 1.702 Mitarbeiter. Im abgelaufenen Jahr wurden insgesamt 23 Lehrlinge neu eingestellt. Aktuell bildet KTM insgesamt 74 Lehrlinge aus. Die Vorstandsmandate von Harald Plöckinger, Viktor Sigl sowie von Hubert Trunkenpolz wurden vom Aufsichtsrat vorzeitig bis zum 28.2.2018 verlängert.

Ausblick in orange

Der österreichische Hersteller erwartet, dass sich der europäische Markt aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Situation weiterhin rückläufig entwickeln wird. Demgegenüber zeige der amerikanische Gesamtmarkt eine stabile bis leicht positive Entwicklung. „Durch die Einführung neuer Modell verfolgt KTM konsequent die Umsetzung der globalen Produktstrategie und die Expansion in die asiatischen Märkte“, sagt Stefan Pierer, CEO von KTM. Unter diesen Rahmenbedingungen erwartet er für das Geschäftsjahr 2013 eine weitere Steigerung sowohl bei Umsatz als auch Absatz.

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