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KTM steigert Absatz deutlich

| Redakteur: Jan Rosenow

Der österreichische Motorradhersteller meldet ein Spitzenergebnis im Jahr 2011: Der Absatz wuchs um über 22 Prozent.

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In Mattighofen befindet sich der Stammsitz von KTM.
In Mattighofen befindet sich der Stammsitz von KTM.
( KTM )

Der österreichische Motorradhersteller KTM schwimmt derzeit auf einer Erfolgswoge: Das Unternehmen konnte seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 auf 526,8 Millionen steigern (plus 13,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) – und das trotz eines um rund fünf Prozent rückläufigen Motorradmarktes in Europa und in den USA. Der Absatz wuchs auf 81.200 Motorräder (22,4 Prozent mehr als im Vorjahr).

„Ausschlaggebend für diese Steigerungen waren die erfolgreichen Einführungen der 125 Duke sowie der neuen Enduro-Competition-Generation. Der KTM-Marktanteil in Europa ist im Vergleich zum Vorjahr von 4,9 auf 6,3 Prozent gestiegen. KTM ist somit die erfolgreichste Motorradmarke und konnte sich deutlich vom Mitbewerb absetzen“, erläutert Stefan Pierer, Vorstandsvorsitzender der KTM Power Sports AG.

Prognosen zeigen, dass sich der europäische und der amerikanische Gesamtmarkt 2012 weiterhin leicht rückläufig bis stagnierend entwickeln werden. Deshalb geht KTM in neue Märkte und hat einen weiteren Schritt zur Expansion in Asien verwirklicht. In Neu Delhi wurde am 24. Januar 2012 die 200 Duke erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Mit diesem Motorrad aus einer gemeinsamen Entwicklung mit dem indischen Zweiradgiganten Bajaj steigt KTM erstmals in den indischen Markt ein und erwartet einen Absatz von über 20.000 Stück pro Jahr.

Die 200 Duke ist das erste KTM-Modell, welches weltweit angeboten wird. Damit erwartet KTM für 2012 eine weitere Steigerung bei Umsatz als auch Absatz.

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