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Kumpan Electric: Brand stoppt Produktion

| Autor / Redakteur: Nika Lena Störiko / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

Aufgrund eines Brandes ist die Produktion der Roller bei Kumpan Electric in Remagen vorübergehend eingestellt. Ein erheblicher Anteil der Produkte blieb unbeschadet. Mit Hochdruck wird an der Wiederaufnahme der Produktion gearbeitet.

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(v.li.) Daniel, Patrik und Philipp Tykesson bedanken sich bei ihren Mitarbeitern für die kollektive Bewältigung des Brandschadens.
(v.li.) Daniel, Patrik und Philipp Tykesson bedanken sich bei ihren Mitarbeitern für die kollektive Bewältigung des Brandschadens.
(Bild: Kumpan Electric )

Aufgrund eines Brandes am Mittwoch, den 25. März, im Werk Remagen ist die Produktion der Roller von Kumpan Electric vorübergehend nicht möglich. Nach einer Unternehmensinformation sei die Brandursache nach wie vor nicht geklärt. Ein Akkubrand könne jedoch nach aktuellem Informationsstand mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, heißt es aus den Remagener Headquarters des Elektroroller-Herstellers.

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Auch wenn der Schaden nicht unerheblich sei, legt die Unternehmensleitung von Kumpan Electric Wert auf die Feststellung, dass keine Mitarbeiter oder keine Einsatzkräfte verletzt worden seien. Auch seien die Geschäftsführer Patrik, Daniel und Philipp Tykesson froh, dass laut der lokalen Feuerwehrmessungen keine gefährlichen Dämpfe für die Anwohner ausgestoßen wurden. „Glücklicherweise griff das Feuer weder auf das Bürogebäude, noch das Lager über. Produktseitig war es somit viel Glück im Unglück: Ein erheblicher Anteil an fertigen Fahrzeugen im Waren- und Außenlager (dies betrifft sowohl Neu- als auch Gebrauchtfahrzeuge) sind unbeschadet geblieben und stehen daher weiterhin zum Verkauf beziehungsweise zur Auslieferung bereit“, teilen die drei Chefs mit. Offensichtlich blieb auch das Akkulager vom Brand verschont, so dass diese Produkte weiterhin auch lieferfähig seien.

Große Unterstützung

Überwältigt war das Unternehmen nach eigenen Angaben von der Welle an Unterstützungsbekundungen und der großen Anteilnahme von lokalen Unternehmern und Geschäftspartnern gewesen. Umittelbar nach Bekanntgabe des Unglücks hätte es eine Vielzahl von Angeboten von Standorten aus der Region gegeben, an denen Kumpan die Montagestation möglicherweise wieder aufbauen könne. Gerade werde die beste Option geprüft und dann soll es so schnell wie möglich an die Aufbauarbeit gehen. Mit dem heutigen Wissensstand gehen die Tykessons davon aus, dass die Rollerproduktion schon im April wieder aufgenommen werden könne.

Derzeit wird der Bestand der Zulieferteile geprüft, um so schnell wie möglich neue Aufträge bei den Zulieferern auslösen zu können. Die meisten der Partner kommen aus Europa, so dass die drei Brüder hoffen können, trotz Corona alle Lücken relativ schnell schließen zu können. Das Büro ist seit Montag dieser Woche (30. März) wieder besetzt und der operative Betrieb wurde wieder aufgenommen. Aufgrund von Covid-19 befinden sich jedoch viele Mitarbeiter im Homeoffice. Daher bittet Kumpan um Entschuldigung und Verständnis, wenn es aufgrund der Distanz und der aktuellen Situation zu Verzögerungen in der Bearbeitung von Anfragen kommen kann. Der Showroom bleibt nach wie vor wegen des Virus geschlossen.

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