Laut ist out? Die Debatte über Motorradlärm

Protokoll eines schallenden Leserechos

| Autor: Stephan Maderner

(Bild: ©evan_ers/Fotolia.com [M] – Haselmann)

Das Thema Motorradlärm, ausgelöst durch den Boom bei Zubehörauspuffanlagen und elektronischen Klappensystemen, polarisiert die Gesellschaft wie kein zweites. Wir haben einmal die wichtigsten Leserbriefreaktionen der vergangenen Monate zusammengefasst.

Guter Sound und Krach sind zwei Paar Stiefel

Michael Marschalak: Guter Sound und Krach sind zwei Paar Stiefel. Neben den konzeptionellen Gefahren des Einspurfahrzeugs sind rücksichtsloses Fahren und zu laute Auspuffanlagen die größten Imagekiller des Motorrads.Das haben wir Fahrer zunächst selbst in der Hand. Bevor der Gesetzgeber eingreift, müssen sich Hersteller und Verbände sowie die Branchenmedien kümmern.

Der Gesetzgeber sollte handeln

Honda-Pilot: Egal wer und mit welchem Motor zu viel Lärm verursacht, sollte sein Gerät stehen lassen müssen. Lärm macht krank, früher oder später jeden! Der Gesetzgeber sollte handeln.

Sinn und Unsinn

Frank Kröhnert: Ich hatte bei meiner vorletzten Maschine (BMW K 1300 S) eine Penzl-Klappenanlage (mit Schalter) verbaut und hatte die zuletzt immer seltener „scharf“ geschaltet, da es mir selbst als FAHRER zu laut und „prollig“ war. Von den anderen Motorradfahrern vor/ neben/ um mich herum, oder Passanten oder Anwohnern ganz zu schweigen !!!! (Achtung Wortspiel, oder besser zu brüllen!?) Es wurden und werden in meiner Wahrnehmung immer mehr „Brüllrohre“ montiert.

Einmal waren wir im Kollegenkreis zu dritt unterwegs. 2x Harley, davon 1x (noch) ohne Screamin- Eagle-Anlage, meine BMW „Natur“ also noch ohne Penzl und 1x ein HD- Komplett-Umbau auf 1.600 cm ³-Motor mit Kesstech oder Jekyll & Hyde in der vermutlich extremsten Ausprägung.

Bei einer Fahrt durch die „Fränkische“ fiel mir dann als dritter im Bunde dieser Gruppe eine Frau auf, die aus dem Garten in Richtung Straße sprang und nicht den Heavy- Metall-Hard-Rock–Gruß, sondern den deutlich ausgestreckten Mittelfinger präsentierte.

Es gibt in der Zwischenzeit Anwohner im Bayrischen Wald die (ohne Erfolg) versuchen, das frühere Erholungswochenendhäuschenzu verkaufen. Wir kennen den Grund.

Seit damals achte ich viel mehr auf derartige Reaktionen, Artikel und Berichte und das ist auch der Grund für meine Zeilen. Wir ihr wisst, habe ich in der Kfz- und Zweiradszene meine Wurzeln und heutige Profession und daher die Hand sehr nah am Puls. Und selbst bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten diskutiere ich gerne mit anderen gleichgesinnten Zweiradlern über „Sinn und Unsinn“ derartiger Anlagen und der z.T. extremen Geräuschentwicklung.

Denn wenn „gefühlt“ und exemplarisch KEINE Harley- Davidson mehr ohne o.g. Anlagen unterwegs ist, hat der berühmte Spaß im wahrsten Sinne des Wortes ein Loch (und zwar im Auspuff ).

Wart ihr chon einmal auf einem sog. denglischen „Open House“ bei HD? Vermutlich und ggf. mit Ohrenstöpseln wenn mehrere Motorräder zur gleichen Zeit losfahren. Nun kurz zur 4- Rad- Fraktion und der dieses Thema erheblich mit befeuernden Klappen-/ Turbolader-Wastegate-Krach- raktion:

Ich lief kürzlich nach einem gemütlichen Abendessen aus der Nürnberger Innenstadt zu einem bewusst etwas weiter entfernten Parkplatz meines Autos. Ich habe mir nach wenigen Minuten und einer Uhrzeit jenseits Mitternacht zunächst die Augen und dann die Ohren gerieben, was da rund um Bahnhof/ Innenstadt und „Poser- Strecke“ Frauentorgraben-/ Oper los war.

Da kommen Golf GTI/ Mini Cooper Works, Audi S/RS 3, 4, 5, 6 und 7 sowie BMW M2/ M3/ M4 /M5 und M6 und „X 1-7“ um die Ecken, Mercedes AMG jeder Baureihe und dann noch Konzerngeschwister von Seat (Leon Cupra), bis hin zu älteren Modellen von Opel Corsa, Astra OPC und der fahrerischen Zielgruppe diverser BMW samt offenen Scheiben (und leicht „orientalisch“ angehauchter ---bitte zensieren--- ) und zusätzlich zum Klappenauspuff lauter Musik !!!!

Wohlgemerkt nach Mitternacht in der Innenstadt und nicht einer Bundesstraße zwischen Nürnberg und dem Umland, so dass ich mir die SOKO Poser aus Hamburg auch hier wünsche.

Ich bin wahrlich ein Motorsport- Freund, in meinen Adern fließt Benzin, ich besuche mit Vivian fast jedes Jahr auch DTM-/ Porsche- Supercup/ Formel 3 oder Audi TT- und sogar RALLY- Cross- Rennen, aber das findet z.B. auf dem Hockenheimring und nicht bei mir und „uns“ um die Ecke vor der Haustüre statt.

Dem leisen Elektromotorrad gehört die Zukunft

K: Es ist einfach ein geiles Gefühl, wenn man mit einem Elektromotorrad lautlos dahinschwebt. Wer Lärm geiler findet, kann sich den doch über Kopfhörer in den Helm dröhnen lassen. Mit Mikros außen am Helm kriegt man dann trotzdem noch die Umgebungsgeräusche mit. Soll wirklich jeder alle Menschen an dem teilhaben lassen, was er selbst am tollsten findet? So eine Welt sollte man sich mal zu Ende denken.

Der Ruf ist ramponiert

HHS: Die Industrie übertreibt maßlos und viele Biker mit. Und bei den Pkw dasselbe. Guckt Euch mal das Volk an, das in den AMG-A-Klassen drinsitzt. Da wird mit geleasten Fahrzeugen der Mob unterhalten. Es täte uns allen gut, hier nicht nur vom Gas zu gehen, sondern auf die Bremse zu treten. Sonst kommt nach dem Diesel der Auspuff dran. Der Ruf ist ramponiert genug.

Randalekisten contra Normalos

Fritz Wichmann: Ein ordentlicher Klang gehört eindeutig zu einem Fahrzeug! ABER: das muß doch nicht in der Innenstadt, bei der Eisdiele, in den 30 Km/h Zonen usw. sein!

Ich fahre seit 40 Jahren Motorrad, auch meine Böcke waren oft mit Sportanlagen versehen (die auch etwas lauter waren) aber es war mir immer bewusst, dass das vielen Mit-Menschen nicht gefällt und darum war es mir immer klar, das ich in Ortschaften, Krankenhäusern, Kindergärten und ähnliches den Gashahn zumache und einen höheren Gang einlege, um diese nicht zu nerven.

Leider haben dieses einige Fahrer, (Zweirad so wie Kfz) nicht begriffen, und darum werden alle Motorradfahrer schief angesehen. Ich persönlich finde die Kontrollen richtig, es muss die Spreu (Randalekisten) vom Weizen (Normalos) getrennt werden. Habe auch nichts gegen höhere Strafen. Gruß an alle ordentlichen Krad-Fahrer.

Wir alle sind Lämrverursacher

N.N. Wie out ist laut? Der IVM lässt die „Laut ist out“- Kampagne der 90-er Jahre wieder aufleben. Autos, Bahnen, Flugzeuge und Motorräder sind Lärmverursacher in Deutschland. Als Nutzer von Straßen- und Schienenverkehr und laut Deutscher Flugsicherung erstmals über drei Millionen Flügen pro Jahr sind wir alle Teil dieser Lärmentwicklung.

Dennoch sind wir froh, wenn dort, wo wir leben, Ruhe herrscht. Doch so vielfältig die Lärmquellen sind, im Fokus der öffentlichen Meinung stehen überdurchschnittlich oft wir Motorradfahrer als Quelle allen Übels.

„Unser“ Lärm bringt die Menschen auf die Barrikaden. Natürlich liegt das mit daran, dass sich in die abgelegenen, ruhigen Regionen selten protzig laute Autos, keine Bahnlinien, wenige Trucks und noch weniger Großraumjets in geringer Höhe verirren – wohl aber Motorradfahrer. Denn schön geschwungene Straßen mit wenig Verkehr ziehen uns magisch an.

In den 90-er Jahren hat die vom IVM initiierte Kampagne „Laut ist out“ erstmals für das Thema Lärm und seine Auswirkungen sensibilisiert. Heute startet unter dem Motto „Laut ist out – versau' dir nicht die Tour“ eine Social-Media-Kampagne, die das Horrorszenario „Streckensperrungen“ um eine ironisch-fiktive Wendung erweitert und hoffentlich eine breite engagierte Diskussion unter Motorradfahrern anregt. Von den sehr leisen Dreharbeiten in einem umso ruhigeren Eifeldorf berichten wir in dieser Ausgabe.

Und wir bleiben beim Film, denn in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur drehen wir insgesamt fünf weitere Episoden der Online-Magazinreihe „Motorrad: Aber sicher!“ – moderiert von Jens Kuck. Um eine ganz konkrete Schutzmaßnahme geht es im ersten Bericht dieser Performance-Ausgabe, denn im Falle eines Falles wollen wir uns auf hervorragende Schutzkleidung und beste Protektoren verlassen können. Dank neuester CE-Norm-Klassifizierung soll der Griff zu geprüfter Qualität nun auch leichter fallen.

Ganz im Sinne dieses fantastischen Frühlings wünschen wir einen tollen, sicheren Motorradsommer!

Gleiches Recht für alle

J. Vater: Laut ist nicht out und leise ist nicht scheiße! Ein zu lautes Bike sorgt dafür das wir in bestimmten Zonen nicht mehr fahren dürfen oder wie im IVM-Film zu sehen gar schieben sollen?!

Alter Mist! Während ich schiebe, darf der SLR oder Porsche durchfahren

Neee Leute ... gleiches RECHT für ALLE ! Aussteigen und die zu laute Blechkiste bitte auch schieben ! Entweder ganz oder gar nicht!

Mit was wollen die nutzlosen Behörden uns noch verarschen? Die Behörden sind nicht handlungsfähig oder willens, den Vollpfosten Einhalt zu gebieten? Dann aber bitte nicht alle über einen Kamm scheren !

Ich kann mit meiner RG 500, Jolly Moto 4 in 4 auch leise, mit 3000 Umdrehungen durch einen Ort rollen ohne dass einem die Kaffeetassen auf dem Balkontisch zerspringen, nur weil ein paar Deppen meinen, es sei cool muss ich alles, was Spaß macht, einstampfen?

Liebe Behörden, Polizisten und TÜV-Prüfer, wenn Ihr alle nicht kompetent genug seid solche Krachpoleten mit zu kurzem Zeugungsorgan weg zu fangen, dann bitte, bitte hört auf uns alle auf den Sack zu gehen. Danke .....

Good-Neigborhood-Schalter

Frank Eberhart: Weniger das Hauptthema „125er“ erregt das Gemüt – das sehe ich als Vater eines 15einhalbjährigen Sohnes, der die Tage bis zur KTM Duke 125 kaum mehr aushält, nicht kritisch. Auch ich denke, dass in dem Alter doch die persönliche Freiheit mehr zählt als in Begleitung der Eltern Autofahren zu können.

Nein, der „Good-Neighborhood“-Schalter war der Auslöser für das Bedürfnis, Ihnen zu schreiben.

Ich habe gerade eine Harley gekauft und ärgere mich über den nicht vorhandenen Seriensound. Das bekommen andere besser hin (Ducati, KTM). Viel dramatischer ist dann allerdings der Ausweg. Das Dreigestirn Kess, Jekill&Hyde und Penzl bietet ab 2600 € aufwärts Klappenauspuffanlagen an, die den Sound zurückbringen. Wunderbar.

Allerdings sind diese offen derart laut, dass man in streckensperrungsgefährdeten Gebieten wie z.B. dem Lautertal sicherlich große Freude empfindet, wenn der Harleyclub mit geöffneten legalen Brüllrohren einfällt… das ist einfach des Guten zu viel.

Unsere grüne Landesregierung geht derweil einen anderen Weg. Statt Streckensperrungen setzt man auf konsequentes Spaßbremsen durch Schilderwald. Nachdem mit selten erlebter Konsequenz nahezu jede Ortsdurchfahrt auf 30 km/h limitiert und mit Blitzern vermint wurde, geht’s nun seit geraumer Zeit an die Landstraßen. Wo jahrzehntelang 100 km/h das richtige Limit waren, scheinen nun, bei dramatisch verbesserter Technik (Fahrwerke, ABS, Sicherheitssysteme, Protektoren, von den Assistenzsystemen bei Pkw ganz zu schweigen) 70 km/h das Maß aller Dinge zu sein. Egal, wo man fährt, besonders die attraktiven Motorradstrecken verlieren so jeden Reiz. Als zusätzliche Bremsen werden großzügig Überholverbote neu ausgeschildert und Mittellinien durchgezogen. Nebeneffekt: Durch die ständige Blitzüberwachung fahren die Rentner noch langsamer, wo also früher 100 erlaubt waren, sind es nun 70, real gefahren wird 50 -60 und Überholen ist nicht erlaubt.

Wenn nun der erste grüne Bürgermeister in Freiburg die Wahl verliert, wird allerdings von der Presse nicht erwogen, dass die Menschen irgendwann die Nase voll haben von grüner Reglementierungswut, sondern vielmehr hätte die Realo-Politik von Herrn Kretschmann die Fundis vergrätzt.

Nun mag man ja der Meinung sein, drastische Tempolimits seien besser als Streckensperrungen, und da gehe ich sogar mit. Spaß machts aber auch keinen mehr.

Wie häufig diese massenhaft eingesetzten Limitierungsschilder zum Einsatz kommen, sieht man besonders schön, wenn man seit letztem Jahr sein Navi nicht mehr aktualisiert hat. Dann werden die alten Limits noch im Display angezeigt. Prominente Beispiele: Schwarzwaldhochstraße – alt 100, neu 70, Donautal zwischen Beuron und Sigmaringen, Landstraße zwischen Holzgerlingen und Ehningen…

Und wir fahren mit immer stärkeren Motorrädern (und Autos) immer noch langsamer…

Ego-Akrapovic?

Ralph: In der langen Aufpreisliste eines namhaften deutschen Motorradherstellers habe ich fast alles gefunden, nur ein Kreuzchen "leises Motorrad", das gab es nicht.

Wie andere für den Ego-Akrapovic hätte ich für "richtig schön leise" sogar einen Aufpreis bezahlt. Jetzt diskutiere ich mit dem aaS des TÜV ob man einen zusätzlichen selbstgebauten db-eater eintragen kann, damit ich mich nicht bei jedem Überholvorgang schämen muss.

So lange die Industrie freiwillig und vorsätzlich unnötig, bzw. unsinnig laute Motorräder anbietet ohne auch nur eine Alternative im Programm zu haben, ist der Aufruf des IVM doch pure Scheinheiligkeit. "Wir bauen Krawallbikes, bitte liebe Kunden, gebt deswegen weniger Gas!"

BMW ab Werk lauter denn je

Henrik: In den 90er Jahren war das ja alles Pillepalle. Heute mit Klappen und EU-ABE ist das eine ganz andere Musik. In den 90er Jahren hat's nichts gebracht, warum sollte jetzt der Appell an den dezenten Gashahn etwas bringen? Mir ist Lärm nicht wichtig. Aber meine BMW ist unverlangt ab Werk deutlich und fast schon unangenehm lauter als die Gummikuh aus den 90ern, mit der ich angefangen habe. Fragt doch mal bei dem Hersteller nach, warum er so ausfällig wird?

Lämrverursachern das Handwerk legen

Spoon: Wenn mal als Industrie Verband Motorrad sich beschwert, dass immer mehr Strecken gesperrt werden, muss ich mich schon wundern. Wer lässt den zu das Motorräder mittlerweile so laut gebaut werden das Anwohner ihre Terrasse nicht mehr nutzen können und viele durch diesen Lärm gesundheitlich geschädigt werden. In der Straßenverkehrsordnung gibt es ein Gesetz das bei Fahrzeugen das technisch Mögliche eingebracht werden muss um Verkehrslärm zu vermeiden und nicht das Mögliche zu nutzen um möglichst viel Krach zu erzeugen. Viele Grüße vom Dieselskandal (echt komisch das die Leute sich von der Auto Industrie verarscht fühlen).Irgendwie kommen mir parallelen zur Motorrad Industrie Ich hoffe euch wird endlich bald das Handwerk gelegt. Ein genervter Anwohner!!!

Bassig nicht blechern

Jürgen: Es geht nicht um laut zu sein, es geht darum das die Anlage einfach bassig und nicht blechern klingt. Macht ja keinen Sinn wenn die Motorgeräusche lauter sind als die Auspuffanlage.

F. Eigenblatt: Jetzt mal ehrlich, alle Fahrer die sich solche Anlagen dran machen wollen einfach eine laute Maschine haben und ordentlich Krach machen, egal welche Statements sie zu ihrer Legitimation abgeben mögen. Ihre Fahrweise, z.B. noch mal Gas geben obwohl man steht oder beim Anfahren ordentlich mit offener Klappe am Kabel ziehen beweist das doch. Meist Männer die sich produzieren müssen und sich einen Dreck drum scheren, ob andere ihren "Auspuffsound" auch so cool finden. Pubertäres Gehabe von mittelalten bis alten Männern. Ist ja auch die Harley-Hauptkundschaft. Diese Klappensysteme gehören endgültig verboten.

Rasen mähen ist lauter

Der Boni: Jetzt mal unter uns Gebetsschwester, wer das heiserne Fauchen eines Dreizylinder oder das dumpfe Bollern eines großvolumigen V2 als Lärm bezeichnet, geht auch zum Lachen in den Keller. Das erinnert mich ein bisschen an die Leute, die ein Haus an der Hauptstraße kaufen und dann einen Banner mit der Aufschrift "Lärm macht krank - wir fordern eine Umgehungsstraße" an der Zaun hängen. Jetzt mal im Ernst: Fast jeder benzinbetriebene Rasenmäher ist lauter als ein Motorrad. Und meine Nachbarn brauchen locker eine Stunde für ihr bisschen Grün. Mal abgesehen davon, dass ich relativ viele Nachbarn habe. Was ist unangenehmer? Das durchgängige Knattern von Rasenmähern in der Zeit von 7:00 - 12:00 Uhr, oder das vorbeifahrende Motorrad? Natürlich gibt es Menschen, die sich bei jeder Gelegenheit profilieren müssen oder es mit dem "Sound" übertreiben. Aber wie hoch ist denn der tatsächliche, prozentuale Anteil dieser Spinner? Egal, um welche Gruppierung es sich handelt! Ich finde es zum Kotzen, wenn immer alles sofort Verallgemeinert wird! Motorradfahrer = rücksichtslose Lärmmacher, Demonstranten = unbarmherzige Randalierer, Fußballfans = brutale Hooligans u.s.w.! Ich fahre seit über dreißig Jahren Motorrad und bin seit gut 20 Jahre in der Motorradbranche tätig - wenn mir eins aufgefallen ist, dann sind es die immer weniger werdenden "Brüllrohr-Fahrer". Was bitte schön sollen dann diese dummen Diskussionen? Haben wir nicht genug andere Themen, um die wir uns Gedanken machen sollten?

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