Lautloser Einsatz: Zero Motorcycles bei der Polizei Niedersachsen

Perfektes Handling, günstige Anschaffungs- und niedrige Wartungskosten

| Redakteur: Viktoria Hahn

Seit Herbst 2018 fahren die Zero-Bikes auch auf dem Festland: Die Polizeidirektion Osnabrück hat zwei Zero DS Maschinen in ihre Flotte integriert.
Seit Herbst 2018 fahren die Zero-Bikes auch auf dem Festland: Die Polizeidirektion Osnabrück hat zwei Zero DS Maschinen in ihre Flotte integriert. (Bild: Polizei Osnabrück)

Die führende Marke im Bereich Elektromotorräder, hat in ihrem Portfolio neben Fahrzeugen für den privaten Gebrauch auch elektrische Polizeimotorräder.

Die Polizei Niedersachen ist hier E-Pionier und setzt auf der Nordsee-Insel Borkum bereits seit 2017 ein Enduro-Motorrad des Typs Zero FX ein. Seit Herbst 2018 fahren die Zero-Bikes auch auf dem Festland: Die Polizeidirektion Osnabrück hat zwei Zero DS Maschinen in ihre Flotte integriert. Acht weitere Elektro-Polizeimotorräder werden ab 2020 für das Land Niedersachsen als Begleitfahrzeuge folgen und acht Benzinmotorräder ersetzen.

Elektro-Motorräder bei der Polizei auf dem Vormarsch

Der Fuhrpark der Polizeidirektion Osnabrück soll sukzessive mit Hybrid- und Elektrofahrzeugen ausgestattet werden. Geplant ist, die Zahl der Elektrofahrzeuge bis 2020 auf rund 40 zu erhöhen. „Die neuen Einsatzfahrzeuge vereinen Innovation, Ökologie und Praktikabilität und sind ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zur nachhaltigen Umgestaltung der Mobilität in der Polizei, so Marco Ellermann von der Polizeidirektion Osnabrück.“

Die beiden Elektro-Maschinen des Typs Zero DS ZF 14.4 wurden in Kooperation mit dem Unternehmen Alwin Otten aus Meppen für den Polizeieinsatz umgerüstet. Die Spezialausstattung für die Polizei umfasst neben den Signalfarben gelb und blau sowie den Packtaschen eine LED-Blaulichtanlage, Signalhorn, LED-Anhaltesignalgeber vorne und hinten sowie ein Funksystem mit Bluetooth-Schnittstelle. Dabei besonders praktisch: Der Fahrer kann sich von seinem Motorrad entfernen, ohne dass der Funk-Kontakt abbricht.

„In den USA nutzen das Militär und die Polizei schon seit einigen Jahren Motorräder von Zero. Wir freuen uns daher, dass das Flottenmanagement der Polizei Niedersachsen von unseren Hochleistungs-Motorrädern überzeugt ist und andere Einheiten, auch über die Landesgrenzen hinaus, begeistert“, sagt Ralf Czaplinski, Country Manager Zero Motorcycles Deutschland.

Lautlos im Einsatz, wendig im Handling, günstig im Unterhalt

Die elektrisch betriebenen Einsatzfahrzeuge der Polizeidirektion Osnabrück vereinen Innovation, Ökologie und Praktikabilität – sowohl im städtischen als auch im ländlichen Bereich. Sie sind ein weiterer Baustein auf dem Weg zur nachhaltigen Umgestaltung der Mobilität in der Polizei, erklärt die Polizei Niedersachsen ihr Engagement im Bereich Elektromobilität.

Neben den günstigeren Anschaffungskosten überzeugen die wesentlich geringeren Betriebskosten. Die erforderlichen Stromkosten liegen weit unter den Kosten für Benzin. Kosten für Inspektionen und Wartungen entfallen weitestgehend. Durch Wegfall von Kühlsystemen, Ölen, Filtern, Kerzen, Kupplungen etc. entstehen kaum Folgekosten. Durch den Riemenantrieb ist nicht mal der Sekundärantrieb zu warten oder zu pflegen.

Wichtig für den Polizeieinsatz: Die Zero-Maschinen überzeugen durch besseres Handling und ihre Wendigkeit: Ohne Kuppeln ist das Fahren im Schritttempo, zum Beispiel bei Demonstrationen, leichter. Auch das Rangieren ist mit den Zero-Motorrädern, die rund 100 Kilogramm weniger als benzinbetriebene Maschinen wiegen, deutlich einfacher. Darüber hinaus bietet der lautlose Antrieb taktische Vorteile in unterschiedlichen Einsatzszenarien und trägt aktiv zur Vermeidung von Lärm- und Abgas-Emissionen bei.

Details zu den Polizei-E-Motorrädern

Fahrzeugdetails der für den Polizeieinsatz umgerüsteten Elektromotorräder des Typs Zero DS ZF 14.4:

  • Leistung: 45 kW (60 PS)
  • Höchstgeschwindigkeit: ca. 154 km/h, von 0 auf 100 in 4,5 Sekunden
  • Reichweite: 250 Kilometer (im Stadteinsatz)
  • Ladedauer: acht bis neun Stunden, mit Schnellladegerät 50 Minuten
  • Stromkosten: 30 Cent pro Kilowattstunde – eine Füllung von 14,4 kWh liegt bei 3,80 Euro

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