Limitierter Hubraumriese von Triumph

Grob und geschmeidig

| Autor / Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Viktoria Hahn

Mit dem 2,5-Liter-Dreizylinder qualifiziert sich die neue Rocket III zum hubraumstärksten Serienmotorrad.
Mit dem 2,5-Liter-Dreizylinder qualifiziert sich die neue Rocket III zum hubraumstärksten Serienmotorrad. (Bild: Triumph)

2020 bringt der britische Motorradhersteller die Rocket III zurück auf den Markt. Sie hat mehr Hubraum als zuvor, aber nur eine begrenzte Auflage.

750 Exemplare geplant

Motorradhersteller Triumph hat eine Neuauflage seines Hubraumriesen Rocket III mit Namenszusatz TFC vorgestellt. TFC steht für Triumph Factory Custom, also für das hauseigene Tuning-Label. Anfang 2020 soll der 330 Kilogramm schwere Power-Cruiser zum Preis von rund 29.000 Euro auf den Markt kommen. Es sind vorläufig nur 750 Exemplare geplant.

Obwohl ein in gewissen Aspekten monströses Bike, geht von der Rocket III TFC eine gewisse Eleganz aus, was unter anderem der Kombination aus schwarzer Lackierung mit diversen schick inszenierten Metallteilen liegt. Auch die kurzen Pipes der Auspuffanlage und das per Einarmschwinge geführte Hinterrad sorgen für ein aufgeräumtes Erscheinungsbild.

Reduziertes Gewicht

Wie bei einer Rocket üblich, gibt es einen groß dimensionierten Dreizylindermotor, der statt aus 2,3 nunmehr aus 2,5 Liter Hubraum 125 kW/170 PS und 220 Newtonmeter Drehmoment mobilisiert. Über ein Sechsgang-Getriebe und eine Anti-Hopping-Kupplung wird die Kraft ans 16-Zoll-Hinterrad mit 240er-Reifen gebracht. Fahrleistungen nennen die Briten nicht, doch sollte es angesichts des mächtigen Triebwerks an Vortrieb nicht mangeln. Ein Entwicklungsschwerpunkt war die Reduzierung von Gewicht. Dabei hilfreich waren unter anderem ein neuer Alurahmen und diverse Anbauteile aus Carbon. Am Ende wurden im Vergleich zur bisherigen Rocket mit 2,3-Liter-Motor 40 Kilogramm eingespart.

Moderne Ausstattungsdetails

Obwohl die Rocket III eine gewisse archaische Ausstrahlung hat, bietet sie doch einige moderne Ausstattungsdetails. Dazu gehört etwa ein Cockpit mit großem TFT-Display, welches fahrrelevante Informationen in verschiedenen Designs anzeigen kann. Dank Bluetooth-Konnektivität lassen sich Smartphone oder eine GoPro-Kamera koppeln. Diese können via USB-Buchse mit Strom versorgt und außerdem per Schalter am Lenker ferngesteuert werden. Auch LED-Leuchten vorne und hinten, Tempomat, Kurven-ABS, Reifendruckkontrolle oder das schlüssellose Starten gehören zum Technikarsenal der TFC.

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