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Louis: So macht Arbeiten Spaß

Redakteur: Joram Schweizerhof

Ausbildungsprojekt beim Filialisten Louis: Sieben Azubis verwandelten in fünf Tagen einen verrosteten Mini-Chopper in einen schmucken Drag-Racer.

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Freitagmittag: Sieben Louis Azubis und ihr Werk.
Freitagmittag: Sieben Louis Azubis und ihr Werk.
(Bild: Louis)

Wer bei Louis eine kaufmännische Ausbildung absolviert, lernt nicht nur mit Zahlen umzugehen. Für Nina, Franzisca, Thilo, Michelle, Eve, Sakyim und Alexander, sieben der insgesamt 170 Louis-Azubis, stand die erste Novemberwoche 2016 ganz im Zeichen der Motorradtechnik: Ihre Aufgabe: Macht mit Teilen aus dem Louis-Sortiment aus einer alten Yamaha XV 125, die seit vier Jahren in irgendeiner Ecke vor sich hin rostet, ein fahrbereites Motorrad. In Sachen Gestaltung gab es keinerlei Vorgaben. Lediglich das Budget war begrenzt: 2016 Euro abzüglich 400 Euro für die Anschaffung der Maschine.

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Betreut von Werkstattleiter Martin Struckmann zerlegten die Azubi-Schrauber die XV und zogen das komplette Renovierungsprogramm durch: Tank und Vergaser reinigen, poröse Schläuche austauschen, Ventilspiel einstellen, Öl wechseln, Metallteile entrosten, schleifen und lackieren etc. Dass der biedere Chopperlook der Yamaha so nicht bleiben konnte, stand für die Nachwuchs-Customizer von vorneherein fest. Deutlich sportlicher und vor allem unverwechselbar sollte die Maschine werden. Da lag die Sache mit der Höckersitzbank natürlich nahe. Diverse Zubehör-Lenker wollten dazu aber nicht recht passen. Irgendwann kam dann jemand auf die geniale Idee, den Serien-Lenker um 180 Grad zu drehen und nach unten zu klappen. Etwas aufwändiger gestaltete sich die Verlegung der Original-Fußrastenanlage, die sitzt jetzt angemessen weit hinten. Das Ganze ergibt eine Sitzposition mit der man sofort beim Glemseck 101 starten möchte.

Die XV 125 ist schon das zweite derartige Projekt bei Louis: Beim ersten Mal hatte eine andere Azubi-Gruppe einer Yamaha XJ 650 neues Leben eingehaucht und dabei Teamwork, den Umgang mit Werkzeug und jede Menge Technik gelernt.

Für den Ausbildungsbeginn im August 2017 hat Louis übrigens noch Plätze frei. Das Unternehmen bildet in 15 Berufen aus, sowohl in der Hamburger Zentrale als auch an vielen weiteren Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Weitere Infos und kurze Videos zu den Azubi-Projekten gibt es hier.

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