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Malaguti: Mit dem Eagle Kunden unter Strom setzen

Vertrieben wird das preisgekrönte E-Rad Eagle von der Hermann Hartje KG in Hoya.

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Malaguti bringt das Elektrorad Eagle auf den Markt.
Malaguti bringt das Elektrorad Eagle auf den Markt.
( Archiv: Vogel Business Media )

Fahrräder mit Elektrounterstützung sind längst in aller Munde. Dass diese E-Räder keineswegs langweilige Elektro-Mofas sind, hat sich inzwischen herum gesprochen. Inzwischen setzen E-Räder auch im Design Maßstäbe, wie der Eurobike-Awardgewinner Eagle von Malaguti zeigt. Als eines der optisch wie technisch modernsten Modelle, wirkt das Fahrzeug mit dem ausgefallenen, ästhetisch anspruchsvollen Design des Rahmens, den kompakten 20-Zoll-Laufrädern und dem 250 Watt starken Antrieb seiner Zeit voraus.

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Das E-Rad in der vielfältig einsetzbaren Unisex-Version mit tiefem Durchstieg, unterstützt Fahrerin und Fahrer bis zu 25 km/h. Die Kommandozentrale mit integriertem Steuerungs-Display informiert über die aktuelle Geschwindigkeit, den Ladezustand und die gewählte der vier Unterstützungs-Stufen, die sich bequem vom Griff aus bedienen lassen. Monoshock-Federgabel und Federsattelstütze jeweils mit 35mm Federweg sorgen für ein komfortables Fahrverhalten. Die kompakten Alu-Druckgussräder und insbesondere der elegant-integrierte Frontantrieb verleihen dem Eagle ein extravagantes Aussehen und die nötige Agilität. Sollte die maximale Reichweite von bis zu 80 km überschritten werden, fliegt das Eagle dank Acht-Gang-Schaltung auch ohne Unterstützungsleistung schnell wieder nach Hause. Wie es bei einem E-Rad dieser Klasse Standard ist, hilft die hydraulische Scheibenbremse beim sicheren Stoppen. Malaguti-Roller und -Pedelecs werden über die Hermann Hartje KG im niedersächsischen Hoya vertrieben.

Wissenswertes über E-Räder

Alle E-Räder werden durch einen Elektromotor bis zu einer Geschwindigkeit von 25 (zulassungsfreie Klasse der „Pedelecs“) oder sogar 45 Stundenkilometern (versicherungs- und kennzeichenpflichtige „Schnelle Klasse“) tretunterstützt. Abgesehen von einer Anfahrhilfe bis 6 km/h bei manchen Modellen, ist die Motorleistung an die Muskelkraft des Fahrers gekoppelt und unterstützt erst, wenn man in die Pedale tritt. Die teilweise noch verbreitete Meinung, E-Räder seien nur für Bewegungseingeschränkte und Senioren entwickelt worden, ist längst nicht mehr zutreffend. Durchdachte Modelle mit leistungsfähigen Motoren und leichter Lithium-Ionen-Batterietechnik weisen klar in eine moderne Richtung und sprechen ein vielfältiges Publikum an. 500 und mehr mögliche Ladezyklen sorgen bei einer Reichweite pro Ladung von bis zu 100 km unter günstigsten Voraussetzungen im Eco-Modus für eine Gesamtreichweite von 50.000 km und mehr. Und die wollen erst einmal gefahren sein.

Doch sollte die Auswahl nicht alleine anhand dieses Kriteriums getroffen werden. Im Alltag zeigt sich nämlich, dass deutlich mehr als die Hälfte aller Fahrten mit dem E-Rad unter 10 km liegen. So sollte die Wahl eher aufgrund der realistischen Nutzungsabsicht fallen: soll der Weg zur Arbeit mit einem eher sportlichen Modell bestritten werden oder genügt eine Alltags- oder Familienvariante mit der genauso zur nächsten Verabredung als auch zum Einkaufen gefahren werden kann?

Auch die Optik spielt eine wichtige Rolle. So kann das E-Rad eher klassisch mit Diamantrahmen bzw. tiefem Durchstieg gewählt werden oder als stylische Design-Version, um eine junge, dynamisch-aktive Zielgruppe anzusprechen. Gleich welches Modell letztendlich gewählt wird, die laufenden Kosten halten sich bei allen Modellen in Grenzen. Ein Aufladen der modernen Akkus kostet im Schnitt nicht mehr als 10 Cent pro Ladung; insgesamt fallen innerhalb eines Akkulebens keine 50 Euro an Stromkosten an.

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