BMW baut Vorstand um: Motorrad wird Teil des Entwicklungsressorts

Fröhlich statt Schwarzenbauer

| Redakteur: Stephan Maderner

Die BMW Group ordnet die Vorstandsverantwortlichkeiten neu. Davon betroffen ist auch die Motorradsparte.
Die BMW Group ordnet die Vorstandsverantwortlichkeiten neu. Davon betroffen ist auch die Motorradsparte. (Bild: BMW/Stadlerphoto.com)

Die BMW Group richtet ihre Vorstandsressorts neu aus. Die Motorradsparte, bisher unter der Ägide von Peter Schwarzenbauer, kommt unter das Dach des Entwicklungsressorts, das im Vorstand Klaus Fröhlich verantwortet.

Wie die BMW Group heute mitteilt, richtet das Unternehmen ihre Vorstandsressorts neu aus und geht damit einen weiteren Schritt hin zu Zukunftsausrichtung und schlankeren Strukturen. Mit Wirkung zum 1. April 2019 werden die Automobil-Marken BMW, Mini und Rolls-Royce in einem neuen zentralen Vertriebsressort gebündelt, dessen Leitung bei Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, bisher zuständig für Vertrieb und Marke BMW, Aftersales BMW Group, liegen wird. Darüber hinaus bleibt Nota unter anderem weiterhin verantwortlich für Themen wie Markenführung, Produktmanagement und Aftersales. Das Geschäftsfeld BMW Motorrad wird zudem Teil des Entwicklungsressorts, das von Vorstandsmitglied Klaus Fröhlich geführt wird. Im operativen Motorradbusiness wird sich dadurch wohl nichts ändern. Seit Mai 2018 an der Spitze von BMW Motorrad steht Dr. Markus Schramm, leidenschaftlicher Motorradfahrer und Marathonläufer.

„Mit der neuen Struktur der Vorstandsressorts stellen wir uns optimal für die Zukunft auf und geben ein klares Signal für schlanke und effizientere Strukturen im gesamten Unternehmen“, sagte Harald Krüger, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG, am Freitag in München.

Peter Schwarzenbauer, bis Ende des ersten Quartals 2019 zuständig für Mini, Rolls-Royce, BMW Motorrad, Kundenerlebnis und Digital Business Innovation BMW Group, bleibt bis Oktober Mitglied des Vorstands der BMW AG. Er wird in dieser Zeit das strategisch bedeutende Thema Transformation zur Elektromobilität für das Unternehmen vorantreiben. Anschließend scheidet Herr Schwarzenbauer auf eigenen Wunsch zu seinem 60. Geburtstag aus dem Unternehmen aus.

„Peter Schwarzenbauer hat die Marken Mini und Rolls-Royce sowie BMW Motorrad in den vergangenen sechs Jahren zu neuen Bestmarken geführt und entscheidende Impulse bei den Themen Mobilitätsdienstleistungen, Digitale Services und Kundenerlebnis gesetzt. Dafür danken wir ihm sehr und sind sicher, dass seine Überzeugung und Leidenschaft für die Elektromobilität zu einer Beschleunigung der Transformation sowie einem erfolgreichen Start des Mini Electric beitragen wird“, sagte Krüger

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45806807 / Markt)