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Maskenpflicht in verschiedenen Ländern

| Autor: Doris Pfaff

Die Bundesregierung hat das Tragen einer Gesichtsmaske in der Öffentlichkeit dringend angeraten. In Bayern gilt die Maskenpflicht ab kommenden Montag, nun folgen weitere Bundesländer. Das berührt dann auch den Autohandel und die Motorradbetriebe.

Wer in Autohäuser oder Motorradbetriebe geht, braucht in Kürze überall Mundschutz oder sogenannte Community-Masken.
Wer in Autohäuser oder Motorradbetriebe geht, braucht in Kürze überall Mundschutz oder sogenannte Community-Masken.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Nach Bayern, wo ab Montag nächster Woche die Maskenpflicht gilt, führt sie unter anderem dann Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und auch Baden-Württemberg ein. Die Maske soll beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr getragen werden. Damit sind auch Kunden des Autohandels und der Motorradbetriebe betroffen.

Wie die Pflicht genau in Baden-Württemberg umzusetzen ist, sei noch abzuwarten. Zunächst müsse die Corona-Verordnung des Landes noch überarbeitet werden. Das teilte Carl Beuß, Geschäftsführer vom Kfz-Landesverband Baden-Württemberg, mit. Eine bundeseinheitliche Regelung gibt es dazu nicht. Inzwischen ist bekannt, dass weitere Länder nachziehen, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß. So gilt ab nächster Woche auch in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern eine Maskenpflicht, jedoch nur bei der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV).

Ahndung bei Verstoß uneinheitlich

Sachsen-Anhalt führt wie Baden-Württemberg eine entsprechende Tragpflicht auch beim Einkaufen ein, Hamburg folgt ab Montag, Schleswig-Holstein am Mittwoch und Thüringen ab Freitag dieser Woche. Auch Hessen kündigte an, ebenfalls eine solche Maskenpflicht einführen zu wollen.

Vereinzelt haben Kommunen schon vorab reagiert und das Tragen eines Gesichtsschutzes in der Öffentlichkeit oder beim Nutzen des ÖPNV zur Pflicht gemacht, darunter die Städte Jena, Münster, Hanau und der Kreis Nordhausen.

Uneinheitlich ist auch die Regelung, wie ein Verstoß geahndet wird. Einige Bundesländer verzichten bislang auf Bußgelder (Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen), anderswo werden welche verhängt.

Bedeutung für Autohäuser und Motoarradbetriebe

Worauf die Autohäuser und Motorradbetriebe bei einer bestehenden Maskenpflicht im Einzelnen achten müssen, möchte der ZDK noch abklären. Bislang gilt, dass auch das Tragen von Schals und Tüchern, mit denen sich Mund und Nasen bedecken lassen, ausreichend ist.

Auf folgende Dinge muss der Autohandel ohnehin achten:

  • Den Kunden muss durch Aushang oder mündliche Mitteilung vor Betreten des Marktes vermittelt werden, dass im Autohaus oder im Motorradbetrieb zu anderen, wo immer möglich, ein Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten ist und dass das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (Community-Maske) Pflicht ist.
  • Auf die Einhaltung eines generellen Mindestabstands von 1,5 Meter ist zu achten.
  • Die Anzahl der Kunden im Geschäft ist in Abhängigkeit von der Verkaufsfläche so zu begrenzen, dass die Abstandsregeln eingehalten werden können. Richtgröße für eine angemessene Anzahl von Kunden sind hierbei 20 Quadratmeter Verkaufsfläche pro Person. Bei Anwesenheit eines Verkäufers und eines Kunden sind demnach bereits 40 Quadratmeter die Richtgröße.
  • Als ergänzende Maßnahme ist das Tragen eines für die jeweilige Situation geeigneten Mund-Nasen-Schutzes (zum Beispiel Community-Maske) durch die Beschäftigten in Betracht zu ziehen.

Hier die vollständigen Hygieneempfehlungen des ZDK.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem Online-Portal unserer Schwesternzeitschrift »kfz-betrieb«.

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Über den Autor

 Doris Pfaff

Doris Pfaff

Redakteurin bei »kfz-betrieb«, Ressort Verbände & Politik