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Mehr Geld für Auszubildende

Redakteur: Johannes Büttner

Auszubildende hatten in Deutschland im vergangenen Jahr im branchenübergreifenden Durchschnitt 3,4 Prozent mehr in der Tasche als noch 2015. Der Kfz-Mechatroniker befindet sich in Sachen Ausbildungsvergütung im Mittelfeld der Ausbildungsberufe. Für Zweiradmechaniker gibt es leider keine spezielle Statistik.

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(Bild: gemeinfrei)

Die tariflichen Ausbildungsvergütungen sind 2016 wie schon in den Vorjahren spürbar gestiegen. 859 Euro brutto im Monat verdienten die Auszubildenden durchschnittlich in Westdeutschland. Das bedeutet ein Plus von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In Ostdeutschland erhöhten sich die tariflichen Ausbildungsvergütungen sogar um 4,9 Prozent auf 807 Euro. Für das gesamte Bundesgebiet lag der tarifliche Vergütungsdurchschnitt 2016 damit bei 854 Euro monatlich (+ 3,4 %). Zu diesen Ergebnissen kam das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bei seiner jährlichen Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen.

Zwischen den Ausbildungsberufen bestehen jedoch erhebliche Unterschiede in der Bezahlung. Besonders gut verdienen beispielsweise angehende Maurer sowie Kaufleute für Versicherungen und Finanzen, während Maler und Lackierer, Bäcker und Schornsteinfeger mit wenig Geld auskommen müssen. Darüber hinaus bestehen regionale Unterschiede. In allen Berufen steigt die Vergütung von Ausbildungsjahr zu Ausbildungsjahr.

Angehende Kfz-Mechatroniker erhalten im Handwerk laut Tarifverträgen im Durchschnitt 736 Euro. Damit bewegen sie sich zwar unter dem Gesamtschnitt, im Vergleich zu anderen Handwerkern stehen sie aber relativ gut da. Die Durchschnittsvergütung im Handwerk ist mit 714 Euro nämlich deutlich niedriger als die im öffentlichen Dienst oder in Industrie und Handel. Angehende Automobilkaufleute erhalten im Handwerk durchschnittlich genau diese 714 Euro.

Da das BIBB keine speziellen Zahlen für Zweiradmechatroniker erhebt, bleibt jenen nur der Blick zu den Kollegen Automobil. Wie gesagt, das ergibt nur Anhaltspunkte, keine gesicherte Zahl der Höhe der Ausbildungsvergütung!

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