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Mein blaues Wunder(lich)

Aus dem Tagebuch des »bike und business«-Chefredakteurs (KW 6/II), Folge 752: In der vergangenen Woche war ich zu Besuch im Innovationspark Rheinland der Gemeinde Grafschaft-Ringen, seit kurzem die neue Heimat...

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Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
(Bild: Vogel Communications Group)

... des BMW-Zubehörspezialisten Wunderlich. Wow, was für ein imposanter Bau, ein architektonisches Juwel, in dem alle Unternehmensbereiche wie Verwaltung, Forschung, Planung und Entwicklung sowie Lager und Logistik auf derzeit modernste Art und Weise untergebracht sind. Das beauftragte traditionsreiche Generalunternehmen Borgers Bau hat hier seine geballte Kompetenz hineingepackt. Vor Ort treffe ich Patrick Kaspari (Geschäftsführer Borgers Süd und Borgers Ost), Martin Lichtenfels (Bauleitung Borgers), Arno Gabel (Leiter Marketing Wunderlich), Felix Wunderlich (Prokurist und Chef des Produktmanagements von Wunderlich) sowie Frank Hoffmann (Geschäftsführer Wunderlich). Gemeinsam machen wir einen Rundgang durch die Immobilie, mit der sich Wunderlich für die Herausforderungen der Zukunft wappnet und dem gegenwärtigen Wachstumstempo Rechnung tragen will. Nachdem der deutsche Markt mit einem Wunderlich-Bekanntheitsgrad von 97 Prozent unter BMW-Fahrern und einem Partnernetz von 100 Händlern gut bestellt ist, gedeihen jetzt Wachstumsfantasien in Spanien, Italien, Frankreich sowie Nord- und Südamerika.

Dafür hat das Unternehmen rund fünf Millionen Euro investiert! 16.000 Kubikmeter Erde wurden bewegt, 1.800 Kubikmeter Beton angemischt und 150 Tonnen Stahl zu Bewehrung eingesetzt. Insgesamt breitet sich die Wunderlich-Zentrale auf rund 5.000 Quadratmetern Fläche aus. Angewandt wurde eine innovative und nachhaltige Gebäudetechnik. Architektonische Besonderheit ist der freitragende, kubische Verwaltungstrakt. „Uns lag daran, mit den sinngemäß gleichen Standards und Maßstäben an die Aufgabe heranzugehen, die wir auch bei unseren Produkten und Komponenten anlegen. Im Gebäude steckt unser Verständnis für Qualität, Funktionalität, Design und Innovation“, erzählt Felix Wunderlich stolz. Nicht umsonst wurde bei der Grundsteinlegung für die Ewigkeit ein echtes Motorrad in den Boden versenkt. Die Photovoltaikanlage produziert vier Mal soviel Strom, wie das Unternehmen selbst benötigt. Geheizt wird mit einer modernen Wärmepumpenanlage, das Wärmedämmsystem entspricht dem KfW-Standard 55 und ist energetisch hocheffizient. Ihrer Initiative für mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz hat Wunderlich einen Namen gegeben: Wunderlich BLAU. „Sie steht für unsere Verantwortung gegenüber Mensch und Natur“, so Felix Wunderlich.

„Das Gebäude ist eine inspirierende Motivationsquelle für unsere inzwischen über hochqualifizierten 90 Mitarbeiter“, sagt Frank Hoffmann. „Durch das neue Gebäude bekommen wir weltweit Zulauf von neuen Mitarbeitern“, verrät der Geschäftsführer. Zu den ohnehin schon hippen Sozialräumen mit Tischkicker und Wohnzimmeratmosphäre gesellt sich in Kürze ein firmeneigenes Fitnesstudio. Dito ist ein Cateringbereich in Vorbereitung.

Mehr über Wunderlich. Die Marke, Philosophie und Haltung und diese außergewöhnliche Immobilie in Wort und Bild lesen Sie in einer Reportage in der »bike und business«-Printausgabe 3-4/2020, die am 17. April erscheint

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