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Midland: Benzin reden ohne Grenzen

| Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Moderne Bluetooth-Technik von Midland macht Kommunikation zwischen Fahrer und Sozius, aber auch zwischen mehreren Motorrädern möglich.

Leicht und einfach zu bedienen: Midland BT Next.
Leicht und einfach zu bedienen: Midland BT Next.
( Archiv: Vogel Business Media )

Moderne Kommunikationstechnik erobert das Motorrad. Früher waren Biker meistens wortkarge Gesellen, die selbst die schönsten Erlebnisse schweigend verarbeiteten und lieber einen Mitfahrer verloren, als anzuhalten und Infos weiterzugeben. Heute freuen sich immer mehr Tourenfahrer darüber, dass sie sich unterwegs austauschen oder die Gruppe bei unvorhergesehenen Routenänderungen zusammenhalten können – Funk und Bluetooth sei Dank.

Doch die Geräte bieten noch mehr: Sie geben die Sprachbefehle des Navigationsgeräts weiter, spielen Musik aus dem Radio oder dem MP3-Player ab und dienen als Freisprecheinrichtung für das Mobiltelefon.

Reichweite bis zu 1,6 Kilometern

Einer dieser Alleskönner ist das neue BT Next von Midland, einer Marke des Kommunikationsspezialisten Alan Electronics aus Italien. Die neueste Bluetooth-Technik namens DSP (Digital Signal Processing) ermöglicht es, sich mit bis zu vier Teilnehmern über eine Distanz von bis zu 1,6 Kilometern zu verbinden.

Jedem Mitglied des Quartetts ist eine spezielle Ruftaste zugeordnet. Die Bedienung des kleinen, am Helm befestigten Geräts soll intuitiv erlernbar und selbst mit Handschuhen problemlos möglich sein, verspricht Alan Electronics. Eine Sprachansage informiert den Nutzer, welche Funktion er ausgewählt hat. Immer zwei Personen können miteinander sprechen – die Bluetooth-Technik lässt es allerdings nicht zu, zeitgleich alle Gruppenmitglieder anzufunken.

Auf dem Motorrad telefonieren

Dafür bietet das BT Next noch zahlreiche Zusatzfunktionen: Ein FM-Radio mit sechs Stationsspeichern ist integriert, Verbindungen zu anderen bluetoothfähigen Endgeräten wie Handy, Navi oder MP3-Player sind möglich. Außerdem lässt sich ein herkömmliches Funkgerät der PMR-446-Klasse (Provate Mobile Radio, eine genehmigungsfreie Funkanwendung) mit dem BT Next verbinden – das steigert die Reichweite auf bis zu fünf Kilometer.

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Das Zweier-Set des BT Next kostet laut Hersteller 399 Euro. Darin enthalten sind jeweils die Stereo-Headsets und Mikrofone für Jet- bzw. Integralhelme, ein Stereokabel für den MP3-Player, Befestigungsteile und ein Ladegerät. Das Einzelgerät kostet 219 Euro.

Etwas niedriger gepreist ist das Modell BT City (Set 269/Einzelgerät 139 Euro). Es bietet ähnliche Features wie das Spitzenmodell Next, erreicht aber im Motorrad-zu-Motorrad-Modus nur eine Reichweite von 200 Metern und verzichtet auf das integrierte Radio.

Auch auf dem wachsenden Markt der Onboardkameras ist Alan Electronics aktiv

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