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Miriam Höfer: Bike-Marketing by Motorcyle-Mum

| Autor / Redakteur: Stephan Maderner / Martina Eicher

Miriam Höfer ist jüngst Mutter geworden. An ihr Kind will sie Werte wie Hilfsbereitschaft und Achtsamkeit weitergeben, aber auch ihre Leidenschaft für alles rund ums Motorrad. Sie leitet das Marketing bei Büse. Beim Award „Bike Woman of the Year“ 2019 landete sie unter den Top Five.

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Motorradfahren ist für Miriam Höfer nicht nur Hobby, sondern Leidenschaft.
Motorradfahren ist für Miriam Höfer nicht nur Hobby, sondern Leidenschaft.
(Bild: Privat, Christina Güldenring)

Motorrad nicht nur als Hobby, sondern als Leidenschaft – das ist das Credo von Miriam Höfer. Sie selbst hat drei Maschinen, ihr Mann eine. Wenn die beiden nicht gerade mit dem Hund draußen sind, fahren sie ihre Bikes Gassi. Miriam leitet seit Oktober 2018 das Marketing bei der Heino Büse MX Import GmbH und fühlt sich dort pudelwohl. Ihre Aufgaben bei Büse beschreibt sie als „ sehr vielfältig und so schön medial“. So kümmert sie sich außer um die PR-Arbeit auch um die Messevor- und -nachbereitung, um die Werbung und um vieles mehr.

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Die Schönste bei Büse sind für Miriam jedoch die Probefahrten mit neuen Produkten. Langweilig wird es ihr nie. Als Leiterin eines dreiköpfigen Teams fällt in Miriams Verantwortung, die Presse zu betreuen. Außerdem organisiert sie die Herstellung des jährlichen Büse-Katalogs. Momentan ist sie stark mit dem Aufbau einer Social-Media-Präsenz beschäftigt. Vor allem auf Youtube will Büse in Zukunft stärker vertreten sein, wofür Miriam eifrig an ihren Video-Schnitt-Skills feilt. Hinzu kommen dann noch tägliche Aufgaben, die zwar viel Zeit rauben, in Punkten aber schwer zu benennen sind. In Zukunft will Miriam bei Büse die Internetpräsenz weiter ausbauen, vor allem den Bereich der sozialen Medien stärken, die Pressekontakte weiter intensivieren und neue, frische Ideen einbringen. Kurz: Es gibt viel zu tun!

Brennen für das gemeinsame Thema Motorrad

Miriam liebt es besonders, dass man bei Gesprächen auf Messen und Fachtagungen immer sofort auf Augenhöhe ist, da man ein gemeinsames Thema hat. Der direkte Kontakt zu Endverbrauchern macht ihr unendlich viel Spaß. Miriam und ihr Mann haben im Februar Nachwuchs bekommen, aber seit April sitzt sie wieder am Schreibtisch. Die komplette Elternzeit übernimmt Papa Höfer und bleibt beim Kind zu Hause, damit Mama Höfer weiter für Büse im Motorradbusiness tätig sein kann. Familie und Beruf zu vereinen, stellt für Miriam kein Problem dar. Ihr Mann ist auch in der Branche tätig und versteht, wenn zu bestimmten Zeiten mehr Arbeit zu erledigen ist und die Wochenenden dafür herhalten müssen. Wenn es mal hart auf hart kommt, helfen zum Glück sogar die Nachbarn aus und übernehmen das Hundesitting. Als Mama will Miriam ihrem Kind wichtige Werte wie Hilfsbereitschaft, Achtsamkeit und Selbstvertrauen mit auf den Weg geben – und natürlich auch die Leidenschaft für Motorräder. Miriams soziale Ader kommt unter anderem bei ihrem ehrenamtlichen Einsatz für die Johanniter zum Vorschein. Dort liegt ihr Fokus auf dem Ausbau einer Jugendgruppe; Jugendliche sollen einen Ort haben, an dem sie ankommen, Spaß haben und etwas lernen können. Miriam will zudem ihren Sanitätshelferschein machen, um ihr Sofort-Hilfe-Wissen zu vertiefen. Hoffen wir, dass sie es selten anwenden muss.

Schon früh die Weichen in Richtung Biker-Branche gestellt

Das Thema „Motorrad“ hat in Miriams beruflichen Werdegang schon immer die entscheidende Rolle gespielt. Eigentlich hat Miriam Geschichte, Germanistik und Geographie studiert und mit einem Bachelor of Education abgeschlossen. Während des Studiums jobbte sie schon nebenher bei Louis. So wurden früh die Weichen für eine Karriere in der Biker-Branche gestellt. Was für eine tolle Kandidatin für die „Bike Woman of the year“. Sie brennt vor Leidenschaft zum Motorrad. Einfach alles, was mit diesem Thema zu tun hat, lässt ihr Herz höher schlagen.

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