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Mit dem Pkw-Führerschein Leichtkraftrad fahren Die richtige Fahrschule und sichere Klamotten

| Redakteur: Nika-Lena Störiko

Seit Anfang des Jahres ist es für eine weitere Gruppe der Pkw-Fahrer möglich, unter bestimmten Voraussetzungen Leichtkraftroller und -krafträder zu fahren. Das Institut für Zweiradsicherheit (ifz) empfiehlt für die gesetzlich erforderliche Schulung eine „Zweirad-engagierte“ Fahrschule aufzusuchen.

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Beim Motorradfahren mit dem Pkw-Führerschein und der Wahl der Fahrschule sollte einiges beachtet werden.
Beim Motorradfahren mit dem Pkw-Führerschein und der Wahl der Fahrschule sollte einiges beachtet werden.
(Bild: ifz)

Viele Fahrschulen freuen sich bereits über erste Anmeldungen für das neue Modell, das es ermöglicht, mit dem Pkw-Führerschein Leichtkrafträder zu fahren. Der Sicherheit geschuldet gibt es dabei drei Voraussetzungen: ein Mindestalter von 25 Jahren, der fünfjährige Führerscheinbesitz der Klasse B (Pkw) und insgesamt 13,5 Stunden Ausbildung in Theorie und Praxis in einer Fahrschule. Eine Prüfung am Ende der Ausbildung findet nicht statt.

Anstatt mit dem Auto zur Arbeit oder nachmittags zum Sport zu fahren, können die 125-Kubik-Maschinen den bereits routinierten Autofahrern als moderne Mobilitätsalternative dienen. Als erste Instanz legt die Fahrschulausbildung das Fundament für den Einstieg in die Welt des motorisierten Zweirads. Fahrschulen, die auf die Ausbildung der A-Klassen (Motorrad) spezialisiert sind und dem motorisierten Zweirad besondere Beachtung schenken, eignen sich am Besten. Von der ersten Stunde an sollte selbstverständlich vollständige Motorradbekleidung getragen werden. Vor der Anmeldung sollte geklärt werden, ob die Fahrschule Helm und Bekleidung in einer passenden Größe zur Verfügung stellen kann.

Eigene Kleidung lohnt sich

Das Institut für Zweiradsicherheit (ifz) empfiehlt den angehenden Leichtkraftrad-Piloten, sich bereits für die Ausbildung einen eigenen Helm sowie eigene Bekleidung anzuschaffen. „Sicherlich ist es so, dass engagierte Fahrschulen ihren Fahrschülerinnen und Fahrschülern die erforderliche Ausrüstung für die Motorradausbildung stellen bzw. diese in verschiedenen Größen für alle Wetterlagen bereithalten. Da Sie aber auch nach der Fahrschulausbildung bestimmt nicht auf sichere Motorradbekleidung verzichten wollen, kann es von Vorteil sein, sich von Anfang an selbst einzukleiden“, rät Matthias Haasper, Forschungsleiter im ifz. „Damit ist ein Sicherheits-relevanter perfekter Sitz der Klamotten von Kopf bis Fuß gewährleistet. Ebenfalls gerät man so nicht in Versuchung, die ersten Meter nach bestandener Prüfung mal eben ohne die noch nicht vorhandene Bekleidung zu fahren“, fährt Haasper fort. Warum also die Motorradausrüstung nicht schon vorher anschaffen und von Anfang an bestens geschützt unterwegs sein. Neben einem ECE-geprüften Motorradhelm gehören eine eng anliegende Motorradjacke und -hose dazu. Ebenso sind Motorradstiefel mit ausreichendem Knöchelschutz sowie Motorradhandschuhe wichtig. Detaillierte Infos zur „Motorradbekleidung von Kopf bis Fuß“ liefert die gleichnamige Broschüre vom ifz, die gemeinsam mit der GTÜ produziert wurde. Online kann der Leitfaden kostenfrei heruntergeladen oder auch bestellt werden.

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