Mit SIP Scootershop über die Dolomiten

Vespa-Liebhaber fahren in drei Tagen durch fünf Länder

| Redakteur: Florian Fraunholz

Über die Dolomiten ging es für die Gruppe bis nach Vicenza.
Über die Dolomiten ging es für die Gruppe bis nach Vicenza. (Bild: SIP Scootershop)

Neben europäischen Teilnehmern ist auch der asiatische Kontinent bei der SIP Vespa Tour 2018 vertreten. Hier lesen sie einen Bericht voller „Dolce vita“, Zweirad-Historie und ersten Schwimmerfahrungen.

Bei der diesjährigen SIP Vespa Tour nahmen Fahrer aus aller Welt, zum Beispiel aus Österreich, Frankreich, Italien, Thailand und Deutschland, teil.

Die Gemeinsamkeit die diese verschiedenen Kulturen teilen, ist die Liebe zur Vespa. In diesem Jahr reisten die Vespa-Enthusiasten über die Dolomiten und den Gardasee nach Vicenza. Start und Zielort der fünftägigen Reise war der Standort des SIP Scootershops in Landsberg am Lech. Nach letzten Vorbereitungen ging es am 2. August bei besten äußeren Bedingungen los in Richtung Innsbruck. Die Reiseroute führte die Gruppe folglich über den Würzjoch-Pass nach Brixen.

Aperol-Spritz gegen die Hitze

Nachdem am nächsten Tag ein Regentief vorbeigezogen war, ging es für die Gruppe über die Pässe Pordoijoch, San Pellegrino, Rolleand und Bassano del Grappa nach Vicenza. Bei hohen Temperaturen konnten die Fahrer keine Abkühlung auf den Vespas erwarten, diese Aufgabe übernahm dann aber der Aperol-Spritz. Auf der „Terrazza della Basilica“ traf man sich am Nachmittag mit Mitgliedern des Vicenza Vespa Club auf einen Aperitif. Nach einem üppigen Abendessen ging es für die Gruppe in das ehemalige Kloster von Monte Berico, wo das Nachtlager bezogen wurde.

Roller-Tour mit Badepause

Auch am dritten Tag war es bereits am Morgen sehr warm. Nach einem Besuch des Hauptsitzes von Fabrizio Caoduro’s ‘70s Helmets, cruiste die Gang durch Valpolicella, um am Gardasee eine kleine Badepause einzulegen. Hier machte der Teilnehmer aus Thailand seine ersten Schwimmerfahrungen. Nach einem späten Abendessen und ein paar Gläsern Wein war es wenig verwunderlich, dass alle Beteiligten tief und fest schliefen.

Durch Tunnel und über Berge

Der vorletzte Reisetag begann chaotisch, denn der Reisetrupp musste die Fähre von Torri del Benaco nach Toscolano Maderno pünktlich erreichen. Nachdem alle Fahrer in letzter Sekunde am Schiff eingetroffen waren, ging es nach der Ankunft am westlichen Ende des Sees durch Tunnel und über Berge bis nach Montecastello. Am Abend gab es ein großes Treffen in Merano mit lokalen Vespa-Liebhabern, inklusive eines großen Abendessen und anschließendem Grappa-Tasting. Auf dem Weg nach Hause mussten Mensch und Maschine auf dem Timmelsjochpass noch einmal alle Kräfte mobilisieren, doch auch diese Hürde wurde auf der Strecke nach Landsberg am Lech überwunden.

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