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Moto Classic Luxemburg: Moderne meets Klassik

| Redakteur: Melissa Mager

Vom 7. bis 8. September fand in Colmar Berg die fünfte Luxemburg Moto Classic statt. Mehr als 250 Fahrer aus neun europäischen Ländern traten bei der beliebten Motorsportveranstaltung an.

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Nicolai Kraft bei der Moto Classic in Luxembourg.
Nicolai Kraft bei der Moto Classic in Luxembourg.
(Bild: Joerg Kloeppner)

Siebzig Jahre ist es nun schon her, dass 1949 zum ersten Mal der Große Preis von Luxemburg ausgetragen wurde. Wie damals üblich auf den Landstraßen, die einfach für den Verkehr gesperrt wurden. Noch bis 1952 gab es den Grand Prix auf dem Dreieckskurs in unmittelbarer Nähe des heutigen Flughafens der Stadt Luxemburg. Wie bei unzähligen anderen Straßenkursen war auf Grund des aufkommenden Straßenverkehrs dann Schluss damit.

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Aber damit war nicht Schluss mit dem Motorrad-Straßenrennen im Fürstentum. Der in Colmar-Berg ansässige Reifenhersteller Goodyear baute in den 70er Jahren eine Teststrecke, die für den Motorsport am arbeitsfreien Wochenende genutzt werden konnte. Damit blieb die Tradition erhalten.

Moderne trifft Klassik

Den Bogen zwischen älteren und aktuellen Rennmotorrädern versuchen die Organisatoren der Moto Trophy schon seit einigen Jahren aufrechtzuerhalten. Klassische Rennmaschinen aus dem vergangenen Jahrhundert bis zu den aktuellen Maschinen des Jahrgangs 2019 starteten bei der europaweiten Rennserie. Insgesamt fuhren mehr als 250 Fahrer aus neun europäischen Ländern.

Die Highlights dieses Jahres

Besuchermagnette waren die Läufe in den Klassen Superbike und Grand Prix Zweitakt, bei denen es um den Meister der European Classic Serie ging. Piloten aus Belgien, den Niederlanden und Luxemburg traten mit ihren Superbike- und Supersport-Maschinen in der BeNeLux-Trophy an. Vom 21. bis 22. September wird die Moto Trophy in Frohburg in Deutschland weitergehen, beim Frohburger Dreieckrennen.

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