Motorrad Center Lambert: Vom Garagenschrauber zum Motorradbetrieb

Die Geschichte eines Neubaus

| Redakteur: Stephan Maderner

Thomas Müggenborg (li.) von der Fa. Borgers überreicht Familie Lambert den Schlüssel für ihr neues Reich.
Thomas Müggenborg (li.) von der Fa. Borgers überreicht Familie Lambert den Schlüssel für ihr neues Reich. (Foto: Motorradcenter Lambert)

Es gehört schon eine gehörige Portion Mut dazu, in der heutigen Zeit einen neuen Motorradbetrieb zu eröffnen. Die Familie Lambert im nordrhein-westfälischen Roetgen, dem Tor zur Eifel, hatte den notwendigen Willen und das Stehvermögen dazu.

Ende 2010 fing die Geschichte der Firma MCL Motorrad Center Lambert GmbH in heimischen Gefilden an. Ort des Geschehens: Roetgen, das Tor zur Eifel. Um keinen „Gemischtwarenhandel“ aufkommen zu lassen, beschloss das Ehepaar Lambert sich auf den Verkauf von jungen BMW Motorrädern und dort insbesonders auf die Modelle R 1200 GS und R 1200 GS Adventure zu spezialisieren. Aus der Einfahrt und Garage ihres Einfamilienhauses in Roetgen boten Wioletta (39) und René (45) Lambert zunächst drei gebrauchte BMW R 1200 GS an. Bereits im Frühjahr 2011 wuchs der Bestand an gebrauchten BMW R 1200 GS und Adventure auf rund zehn Fahrzeuge an.

Der Zulauf und die Verkaufszahlen stiegen ständig und bald zählte der Bestand immerhin rund 20 bis 25 Fahrzeuge. Dann begann die dunkle Jahreszeit und alles was nicht „bei drei“ in der Garage war, erinnert sich René Lambert, musste bei Wind und Wetter draußen bleiben. „Mal abgesehen von den unruhigen Nächten, die wir hatten, weil das Kapital draußen ungeschützt rumstand, wurden die Motorräder im Freien auch nicht wirklich schöner.“ Ölwechsel und kleine Instandsetzungen an eigenen Fahrzeugen führte Lambert ebenfalls in der eigenen Garage durch.

Da die Nachfrage nach Motorrädern und die Nachfrage nach Wartungen, Inspektionen und Reparaturen ungebrochen waren, musste die Familie 2012 eine Entscheidung treffen. Wartungen, Inspektionen und Reparaturen waren in der häuslichen Umgebung nur schwer möglich und vor allem nicht statthaft. So mussten die Lamberts immer wieder zahlungswillige Kunden wegschicken.

Man entschloss sich schließlich, bei der Gemeinde anzufragen, ob wohl ein Motorradhaus mit Werkstatt und allem was dazugehört auf einem freiliegenden Baugrundstück an der Bundesstraße in Roetgen zu bebauen wäre und das Vorhaben Aussicht auf Genehmigung hätte.

Bemerkenswert ist an dieser Stelle, dass täglich rund 18.000 Fahrzeuge die Bundesstraße B 258 durch Roetgen befahren. Die Antwort der Gemeinde: Grundsätzlich wäre dies wohl möglich, zumindest der Verkauf von Motorrädern. Da die Firma Lambert aber auch den Werkstatt-Kunden bedienen wollte, musste ein Konzept eingereicht werden.

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