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„Motorrad des Jahres 2019“ – Österreich gegen Bayern 4:3

KTM glänzt bei der Leserwahl 2019 von „Motorrad“ und gewinnt vier von zehn Kategorien. Die Trophäen für die Erfolge in den Kategorien Tourer, Naked Bikes, 125er und in der neuen Wahlkategorie „Einsteiger“ wurden am 11. März in Stuttgart überreicht.

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Preisverleihung „Motorrad des Jahres 2019“ am 11. März in Stuttgart, hier in der Kategorie „Crossover“.
Preisverleihung „Motorrad des Jahres 2019“ am 11. März in Stuttgart, hier in der Kategorie „Crossover“.
(Bild: Stephan Maderner/Vogel Communications Group)

Das Stuttgarter Renitenztheater gab die Bühne für die Verleihung der Motorrad-Oscars und Michael Gaedt, der schwäbische Entertainer und Gründungsmitglied der Comedygruppe „Die kleine Tierschau“, den Conferencier des prestigeträchtigen Preises. Insgesamt 47.407 Leser haben für die diesjährige Entscheidung ihre Stimmen abgegeben. Die Ergebnisse von „Motorrad des Jahres“ sind in jedem Jahr ein Gradmesser für Meinungen und Stimmungen in der Branche. Besonders spannend war 2019 die Entscheidung in der Kategorie „Naked Bikes“ mit den knappsten Abständen der gesamten Wahl. Mit 37 aktuellen Modellen standen hier die meisten Kandidaten zur Wahl. KTM setzte sich mit der 1290 Super Duke R mit 9,9 Prozent gegen die Indian FTR 1200/S (8,7 Prozent) und die Aprilia Tuono V4 1100 RR/Factory (8,2 Prozent) durch.

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BMW feierte insgesamt drei Kategoriesiege. Dabei eroberte der deutsche Marktführer mit der S 1000 RR den Erfolg in der prestigeträchtigen Wertung „Sportler“ und überholte mit 22,1 Prozent der Stimmen den Vorjahressieger Ducati. Die italienische Marke sicherte sich mit der Panigale V4 R (18 Prozent) und der Panigale V4R/S/Corse (9,7 Prozent) den zweiten und den dritten Rang. In der Kategorie „Enduros/Supermotos“ übernahm BMW ebenfalls wieder die Spitzenposition. Die aktuelle Version des Modell-Klassikers R 1200 GS Adventure verwies den Vorjahressieger Honda CRF 1000 L Africa Twin/Adventure Sports (8,1 Prozent) auf den zweiten Platz. Zudem sicherte sich BMW bei den „Crossover“-Motorrädern mit der S 1000 XR (20,4 Prozent) den ersten Platz vor Ducati mit den Modellen Multistrada 1260/S/Pikes Peak (15,7 Prozent) und Hypermotard 950/SP (10,8 Prozent).

Je eine Auszeichnung ging an Kawasaki, Triumph und Vespa. Die italienische Marke aus der Piaggio-Gruppe verteidigte mit dem Modell GTS Super 300 mit 26,6 Prozent den Sieg in der Kategorie „Roller“. Die Kawasaki Z 900 RS/Cafe gewann mit 24 Prozent die Kategorie „Modern Classics“. Knapper fiel die Entscheidung für Triumph aus: Die britische Marke behauptete mit der Bonneville Bobber/Black die Spitze in der Kategorie „Chopper/Cruiser“ mit 18,6 Prozent.

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