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Motorrad-Ecke stellt Insolvenzantrag

| Redakteur: Jan Rosenow

Der Bekleidungsfilialist Motorrad-Ecke hat Insolvenzantrag gestellt. Das meldete der „Schwarzwälder Bote“. Laut Geschäftsführer Georg Wahlicht hat das Unternehmen die für 2010 geplanten Umsätze nicht erreicht.

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Motorrad-Ecke steht vor ungewisser Zukunft.
Motorrad-Ecke steht vor ungewisser Zukunft.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Bekleidungsfilialist Motorrad-Ecke aus Villingen-Schwenningen hat Insolvenzantrag gestellt. Das meldete der „Schwarzwälder Bote“. Die Motorrad-Ecke hat bundesweit 27 Filialen mit 103 Beschäftigten, vor allem in Baden-Württemberg, Bayern und in Nordrhein-Westfalen. Zum vorläufigem Insolvenzverwalter wurde Wolfgang Bilgery bestimmt, meldete die Zeitung weiter.

Im Gespräch mit »bike und business« ONLINE äußerte sich Motorrad-Ecke-Geschäftsführer Georg Wahlicht zu den Hintergründen des Insolvenzantrags: „Wir haben die für das Jahr 2010 geplanten Umsatzzahlen nicht erreicht. Das lag nicht zuletzt an der schlechten Witterung, in der gerade unsere Zielgruppe deutlich weniger Motorrad gefahren ist als sonst.“ In dieser Situation hätten die Gesellschafter und Investoren Geld nachschießen müssen; das sei aber ausgeblieben. So war der Insolventantrag unvermeidlich.

Laut Georg Wahlicht bleiben die Filialen vorerst geöffnet. Die Geschäftsführung sucht derzeit nach frischem Kapital, um das Unternehmen über den Winter zu bringen. Kontakte mit einem möglichen neuen Investor gebe es bereits.

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