Suchen

Motorrad Henkel: Verbesserungsvorschläge umgesetzt

| Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Martina Eicher

Motorrad Henkel aus Suhl landete unter den Top-Five beim »bike und business«-Award „Motorradhändler des Jahres 2014“.

Firmen zum Thema

Daumen hoch für das tolle Team aus Suhl mit Inhaber Tony Henkel (2. v. li.).
Daumen hoch für das tolle Team aus Suhl mit Inhaber Tony Henkel (2. v. li.).
(Foto: Jan Rosenow)

Top Ten bei der ersten Teilnahme 2011, Top Five bei zweiten Versuch: Der Aufwärtstrend bei Motorrad Henkel ist klar zu erkennen. Und das liegt nicht daran, dass der Yamaha-Exklusivhändler von seinem Importeur – anders als vor ein paar Jahren – Bestsellermodelle wie die MT-Reihe geliefert bekommt. Henkels Marktanteil ist bei Weitem nicht so stark gewachsen wie der von Yamaha im Bundesdurchschnitt – denn er war schon früher sehr hoch.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

Nein, die bessere Performance der Marke ist nicht das einzige Erfolgsgeheimnis des dynamischen Thüringers Tony Henkel. In den letzten drei Jahren hat er sein Unternehmen weiterentwickelt und personell deutlich verstärkt. Beispielsweise unterstützt ihn nun ein neuer Verkäufer: „Er entlastet mich und verschafft mir mehr Zeit für die Kunden“, sagt Henkel. „Außerdem haben wir zusammen die Verkaufszahlen deutlich gesteigert.“ Mit insgesamt sechs Mitarbeitern ist Motorrad Henkel nun besser aufgestellt als 2011.

Dabei ist die Personalsuche in der von starker Abwanderung gekennzeichneten ehemaligen Industriestadt Suhl keine leichte Aufgabe. „Wir würden gern ausbilden, aber die Qualität der Bewerber reicht nicht aus.“ Deshalb sucht Tony Henkel gezielt nach motorradaffinen Quereinsteigern. Sein neuer Verkäufer beispielsweise kommt aus der Hotelbranche, eine Werkstattkraft war vorher Polier auf dem Bau. Ein echter Kfz-Profi ist hingegen der gerade erst 24-jährige Werkstattleiter Clemens Keil, den Henkel aus einem Audi-Zentrum abgeworben hat. Dem jungen Mann macht es wohl doch mehr Spaß, an Motorrädern zu schrauben, als in einem Autohaus Teile zu tauschen.

Der Teamgedanke ist dem Inhaber besonders wichtig. Dazu gehört auch, nicht aus falscher Rücksicht an einem Mitarbeiter festzuhalten, wenn seine Arbeitseinstellung die Leistung der Mannschaft beeinträchtigt. Im Gegenzug bezieht er seine Mitarbeiter in die Unternehmensführung ein: „Einer allein kann das Unternehmen nicht tragen. Wir agieren immer zusammen und kombinieren damit die Stärken der Einzelnen“, sagt Tony Henkel.

Zu seinem Verständnis von Mitarbeiterführung gehört auch, persönliche Ziele festzulegen und in regelmäßigen Gesprächen auszuwerten. Gute Leistungen werden prämiert, Urlaubs- und Weihnachtsgeld gibt es auch. Henkels soziale Ader zeigt sich zudem in seinem Engagement im Suhler Stadtrat, seinem Sponsoring des Jugendsports und der Unterstützung für Kindergärten.

(ID:43401722)